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Lebenslauf - Diese Fehler sollten Sie vermeiden

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Lebenslauf: Diese Fehler sollten Sie vermeiden

09.10.2012, 16:01 Uhr | ls (CF)

Für eine erfolgreiche Bewerbung auf einen neuen Job ist der Lebenslauf oft wichtiger als das Anschreiben. Der erste Blick vieler Personaler gilt nämlich häufig dem beruflichen Werdegang. Überzeugt dieser nicht, kann das Anschreiben noch so gelungen sein – es wird gar nicht erst gelesen. Entsprechend sollten Sie im Lebenslauf unbedingt Fehler vermeiden: Er sollte übersichtlich und auf den Arbeitgeber zugeschnitten sein.

Weniger ist mehr!

Das Motto "Weniger ist mehr!" gilt unbedingt auch bei der Gestaltung des Lebenslaufes. Sie sollten den Fehler vermeiden, Ihren Werdegang mit unnötigen Informationen zu überfrachten. Es wird niemanden interessieren, welche Grundschule Sie besucht haben, also überlegen Sie sich zuvor genau, welche Stationen Ihres Lebenslaufes wirklich für die ausgeschriebene Stelle relevant sind. Der Vorteil: Sie sparen Platz und Sie können diesen Teil Ihrer Bewerbung übersichtlicher gestalten. Außerdem erkennt Ihr möglicher neuer Arbeitgeber so, dass Sie sich mit der ausgeschriebenen Stelle auseinandergesetzt haben. Ein Curriculum Vitae, wie der Lebenslauf auch auf Latein genannt wird, in dem sämtliche Stationen aufgelistet sind, ist in der Regel nicht nur unübersichtlich, sondern vermittelt auch den Eindruck, als würden Sie diesen für jede beliebige Bewerbung verwenden – diesen Fehler sollten Sie vermeiden. (Lebenslauf: Tipps für die Anlagen)

Erfolgreich bewerben mit übersichtlichem Lebenslauf

Für einen übersichtlichen Lebenslauf sollten Sie sich jedoch nicht nur auf die relevanten Stationen beschränken, sondern auch in Sachen Struktur Fehler vermeiden. Das Magazin "Focus" empfiehlt Berufsanfängern einen chronologischen Aufbau zu verwenden, um einen roten Faden aufzuzeigen. Bewerber mit Berufserfahrung sollten die umgekehrte Reihenfolge wählen. "So rückt die Berufserfahrung, die man für den angestrebten Job mitbringt, weiter nach vorn und damit eines der wichtigsten Kriterien", rät Karrierecoach Christian Püttjer laut dem Magazin.

Listen Sie die Stationen kurz und knapp auf: Bei welchem Arbeitgeber waren Sie wo und wie lange beschäftigt, und was war Ihr Tätigkeitsschwerpunkt? Achten Sie darauf, dass das Layout einheitlich ist: Gleiche Informationen sollten beispielsweise auf gleiche Weise eingerückt oder formatiert sein – das macht den Lebenslauf übersichtlicher. Vermeiden Sie jedoch den Fehler, all zu oft mit fetter oder kursiver Schrift oder gar mit Unterstreichungen zu arbeiten, sonst ist der optisch ansprechende Eindruck gleich wieder dahin. (Aufbau und Gliederung des Lebenslaufs)

Mut zur Lücke: Ja oder nein?

Nicht jeder Lebenslauf ist lückenlos. Das heißt aber nicht, dass Sie diese kaschieren müssen, schließlich reiht sich nicht eine Anstellung an die nächste. Sie sollten jedoch den Fehler vermeiden, Lücken von mehr als drei Monaten unkommentiert zu lassen. Waren Sie in dieser Zeit im Ausland oder haben sich sozial engagiert, sollten Sie das auf jeden Fall erwähnen. Waren Sie hingegen arbeitslos, sollte auch dies kein Problem sein, es bietet sich jedoch an, eine aktive Bezeichnung zu verwenden: "Bewerbungszeit" oder "berufliche Neuorientierung" klingt positiver als "arbeitslos". (Lücken im Lebenslauf richtig verkaufen: So geht's)

Fehler vermeiden: Kreativ, aber nicht erfinderisch sein

Kreativität ist also durchaus angebracht. Bei Frauen beispielsweise auch bei einer Unterbrechung des beruflichen Werdegangs durch eine Schwangerschaft. Führen Sie an dieser Stelle beispielsweise erworbene Fähigkeiten wie "Belastbarkeit, Flexibilität, Organisation, Erziehung, Durchsetzungsvermögen und Zeitmanagement" an. Diese müssen Sie nämlich nicht durch ein Arbeitszeugnis belegen.

Anders sieht es aus, wenn Sie versuchen, Ihren Lebenslauf durch erfundene Tätigkeiten zu schönen: Rechnen Sie damit, dass Personaler im Vorstellungsgespräch nach Arbeitszeugnissen verlangen. Können Sie diese nicht vorlegen, legt man Ihnen die angegebenen Tätigkeiten eventuell als Schwindel aus. Vor allem dann, wenn Sie auch im Gespräch nur schwammige Aussagen zum erfundenen Job machen können. Vermeiden Sie also unbedingt den Fehler, falsche berufliche Angaben im Lebenslauf zu machen – sie werden mit großer Wahrscheinlichkeit auffliegen. (Initiativbewerbung: So sollte das Anschreiben aussehen)

 
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