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Arbeitszeugnis: Was die Formulierungen bedeuten

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Arbeitszeugnis: Was die Formulierungen bedeuten

07.05.2013, 16:30 Uhr | ah (CF)

Arbeitszeugnisse haben teilweise eine seltsame Formulierung. Vielleicht haben Sie sich schon einmal gefragt, was die Zeugnissprache bedeutet. Hier haben Sie die Möglichkeit, typische Floskeln zu entschlüsseln, um hinter die wahre Bedeutung der Inhalte zu kommen.

Die Zeugnissprache ist gar nicht so schwer

Ein Arbeitszeugnis muss immer individuell gestaltet werden. Trotzdem darf der Arbeitgeber diverse Floskeln einfließen lassen, wenn diese für ihn hilfreich sind. Die Formulierung der Noten im Arbeitszeugnis ist ähnlich wie in der Schule, nur wird hier nicht mit „Sehr Gut“ oder „Mangelhaft“ gearbeitet.

Zusätze machen den Unterschied. Ein Beispiel: „Frau Y hat ihre Arbeit stets zu unserer vollsten Zufriedenheit erledigt“. Das würde ein „Sehr gut“ bedeuten. Das zweite Beispiel heißt: „Frau Y hat ihre Arbeit stets zu unserer vollen Zufriedenheit erledigt.“ In dem Fall ist es nur noch ein "Gut". Den Unterschied bemerkt man am Wort „vollsten“ bzw. „vollen". Mit solchen Wörtern arbeiten die Arbeitgeber untereinander. Umso mehr sie in den Satz einfließen lassen, desto mehr Lob bekommen Sie. (Warum das Arbeitszeugnis so wichtig ist)

Eine Formulierung für das Verhalten

Oft werden die eigentliche Leistung und das Verhalten separat beurteilt. Das eine hat mit dem anderen nämlich nichts zu tun. Auch hier muss der Arbeitgeber eine ordentliche Formulierung in der Zeugnissprache finden. Umso mehr positive Wörter der Satz enthält, desto beliebter war dieser Mensch. (Fehler im Arbeitszeugnis: Risiko für Ihre Karriere)

Falls Sie selber Arbeitnehmer einstellen, können Sie ruhig die Zeugnisse vergleichen, Sie werden Erstaunliches feststellen. Schaden dürfen Sie ihren Mitarbeiter nicht, natürlich müssen Sie auch immer bei der Wahrheit bleiben. Wenn das Zeugnis aber den weiteren Lebensweg einschränkt, sollten Sie gut überlegen, ob Sie nicht ein paar Dinge weglassen. Sie selbst würden, auf der Suche nach einem neuen Mitarbeiter, eine Bewerbung mit einem schlechten Arbeitszeugnis sicher auch schneller aus dem Bewerbungsverfahren ausschließen.

Tipps für Ihre Bewerbung

07.05.2013, 16:30 Uhr | ah (CF)

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