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Zwar wird das Leben immer teurer, die Gehälter passen sich dieser Entwicklung aber leider nicht an, im Gegenteil: Der Gehaltsunterschied steigt weiter. Während die Managergehälter weiterhin sehr großzügig ausfallen, gehen die Arbeiter nur mit noch halbvollem Geldbeutel nach Hause, und so beginnt der Kampf um das tägliche Brot bereits im Unternehmen selbst. Doch wie kommen die Unterschiede bei den Gehältern eigentlich zustande, und sind sie wirklich immer gerechtfertigt?
Wer heute einen neuen Arbeitsplatz betritt, der wird schnell feststellen, dass die Lohnzahlungen äußerst unterschiedlich ausfallen. Zum einen ist natürlich die eigene Qualifikation dafür verantwortlich, denn ein Hilfsarbeiter wird kaum den Lohn bezahlt bekommen, den der ausgebildete Facharbeiter netto verdient. Doch auch das Alter spielt heute eine große Rolle. Hier kommt neben der einschlägigen Berufserfahrung und der zu versorgenden Familie natürlich auch das eigene Verhandlungsgeschick ins Spiel, das dem jüngeren Arbeitnehmer wohl einfach noch fehlt. Nichtsdestotrotz bleibt hier ein beachtlicher Teil an Willkür, die der Chef bei der Vertragsgestaltung walten lässt. (Die Höhe des Gehalts allein macht nicht glücklich)
Obwohl sich die Politik immer mehr für eine Gleichstellung der Geschlechter einsetzt, will es den Verantwortlichen noch nicht so recht gelingen, diese auch in der Praxis umzusetzen. Frauen haben es nicht nur schwieriger, in eine höhere berufliche Stellung zu kommen, sie werden grundsätzlich auch schlechter bezahlt als ihre männlichen Kollegen. Über die Gründe wird wild spekuliert, oftmals ist es aber eine Tatsache, dass der männliche Geschäftsführer aufgrund veralteter Rollenmuster eine Frau nicht so bezahlen will wie den männlichen Arbeitnehmer. Zuletzt spielt natürlich auch der Wohnort eine wichtige Rolle, denn die Arbeitnehmer im Westen von Deutschland verdienen besser als die Arbeitskräfte im Osten. (Teilzeit, Minijob, freie Mitarbeit: Bezahlung im Krankheitsfall?)
Quelle: tl (CF)
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