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Ob reine Willkür oder Tarifvertrag, über das Gehalt der Erwerbstätigen entscheiden auch die Städte der Bundesgebiete. Der wichtigste Faktor in puncto Bezahlung ist also der Arbeitsort und nicht etwa die Leistung, wobei diese auch mal mehr und mal weniger über die Fülle des Portemonnaies entscheidet. Doch in welcher Stadt lässt sich bundesweit eigentlich am meisten verdienen, und wo sieht es in Sachen Gehalt eher mager aus? Das Gehalt ist für viele auch entscheidend bei der Wahl des Wohnorts.
Unter Berücksichtigung der Lohngrenzen zwischen Ost und West liegt der südliche Teil Deutschlands auf einem höheren Gehaltsniveau als die restlichen Bundesgebiete. Im Hotel- und Gaststättengewerbe verdienen die Beschäftigten in Bayern knapp 400 Euro mehr, dennoch gibt es auch hier Unterschiede, denn das Saarland liegt im Tarifvergleich weit dahinter. Deutlich wird die Lücke vor allem in der Verkehrs- und Transportbranche, denn Thüringen muss sich mit knapp 1.000 Euro weniger Gehalt zufriedengeben als das südöstliche Bundesland Bayern. Dies spüren auch Berufseinsteiger, denn wer im Osten eine Arbeit antritt, der verfügt über deutlich weniger Einkommen als die westlichen Berufsneulinge. (Bundesweiter Gehaltsvergleich)
Frankfurt und München stehen auf dem Gehaltsranking weiterhin auf Platz eins. Dennoch spielt natürlich auch die eigene Qualifikation eine große Rolle, sodass nicht grundsätzlich mit einem Durchschnittsverdienst gerechnet werden kann. Kalkuliert man die betriebliche Standfestigkeit, die eigene Erfahrung, das Alter und die Position der Beschäftigten ein, so ergeben sich im Westen wie im Osten deutliche Unterschiede in der Lohnpolitik der einzelnen Branchen. Insgesamt schneidet Hamburg hier am besten ab: Die monatlichen Bruttoverdienste werden im Durchschnitt auf 3.600 Euro beziffert. Ingenieure haben es dabei besonders gut, denn ihr Gehalt wird vielerorts jährlich über 60.000 Euro liegen, somit trägt auch die Berufswahl ihren Teil zum Lohn bei. (Gehalt vergleichen - Das gilt es zu beachten)
Quelle: nz (CF)