| pg (CF)
Jede Branche verfügt über eine eigene Gehaltspolitik. Um hier stets die Übersicht zu behalten, nutzen Unternehmen den Gehaltsspiegel, der einen aufschlussreichen Vergleich zulässt. Doch jedes Gehalt wird natürlich immer individuell mit dem Arbeitnehmer ausgehandelt, der Gehaltsspiegel dient dabei aber als gute Basis zur Verhandlung. Schließlich möchte sich niemand unter Wert verkaufen, und Unternehmen möchten nicht mehr Gehalt bezahlen, als es notwendig ist.
Auch wenn in den einzelnen Unternehmen, deren Preispolitik nicht an Tarifverträge gebunden ist, oftmals Willkür die Entscheidung der Lohnzahlung beherrscht, gibt es dennoch viele Betriebe, die ihre interne Struktur mit denen anderer Unternehmen vergleichen. Die Vorteile liegen klar auf der Hand, denn das Gehaltsniveau stellt einen Teil der Wettbewerbsfähigkeit dar, die es stets zu prüfen gilt. Nur wer in allen Unternehmensbereichen den Überblick behält, kann seinen Betrieb attraktiv gestalten. Die wichtigsten Faktoren, die einen ordentlichen Vergleich zulassen, sind neben den regional erfassbaren Unterschieden auch die Qualifikationsstufen, die jeweiligen Positionen innerhalb des Unternehmens sowie die Größe und Standfestigkeit des Betriebes selbst. Hinzu kommen natürlich auch das wöchentliche Arbeitspensum der Mitarbeiter und eventuelle Zuschläge, die nicht nur finanzieller Natur sind. Selbst die geschlechtlichen Unterschiede werden in diesem Vergleichsspiegel grafisch dargestellt und bieten Personalberatern, Geschäftsführern und auch dem Steuerbüro eine gute Möglichkeit der betrieblichen Marktanalyse. (In welchen Städten ist das Gehalt am höchsten?)
Durch tabellarische oder grafische Darstellungen ermöglicht dieser Vergleich nicht nur eine regionale Überschaubarkeit, sondern auch einen bundesweiten Vergleich der Gehälter. Ein Unternehmen weiß nun genau, wo es gehaltspolitisch steht und welche Strukturen veränderbar sind, damit nicht nur der Betrieb einen guten Standpunkt im Marktgeschehen erhält, sondern auch die Mitarbeiter motiviert am Betriebsleben teilnehmen. Dabei muss es nicht immer ein hoher Bruttolohn sein, denn auch Prämien, betriebliche Altersvorsorgen oder auch der Firmenwagen steigern die Attraktivität des Unternehmens. (Die Gehaltsschere geht immer weiter auseinander)
Quelle: pg (CF)