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Der Lohn für die Arbeit wird zunehmend ungerechter, denn die Gehaltsschere klafft immer weiter auseinander. Während die oberen Managerposten mit höheren Gehältern, Boni und Prämien überhäuft werden, verdienen die Arbeiter gerade noch genug zum Leben. Doch wie erkärt sich eigentlich die große Gehaltsschere und wie sieht die Zukunft der Gehälter aus?
Ob Vorstandsmitglied oder Geschäftsführer der oberen Reihen, sie alle können sich über ein sattes Plus am Jahresende freuen. Mittlerweile verdienen die Manager wieder genauso viel wie vor der Wirtschaftskrise, von Sparpaketen kann kaum die Rede sein. Im direkten Vergleich mit durchschnittlichen Arbeitnehmern erhöhte sich das Gehalt hier um satte 19,8 Prozent. Die Summe setzt sich dabei nicht nur aus festen Gehaltszahlungen zusammen, denn den rasanten Zuwachs bestimmen vor allem Prämienleistungen. Was die meisten Arbeitnehmer als ungerecht empfinden, ist für die Topverdiener völlig normal. (Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen)
Der unterschiedliche Verdienst hängt nicht zuletzt vom Berufsstatus ab, dennoch scheinen auch innerbetriebliche Strukturen für verschobene Wertvorstellungen zu sorgen. Während der Mitarbeiter in der Produktion sein Leben gerade so finanzieren kann, verdienen Kollegen zwei Ebenen über ihm nicht nur mehr Gehalt, sie erhalten auch einen Firmenwagen, Provisionen sowie Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Ortsbedingt schwanken die Zahlen natürlich zwischen Ost und West, dennoch klafft die interne Gehaltspolitik in beiden Teilen Deutschlands weit auseinander. Neben den regionalen und innerstrukturellen Gehaltszahlungen bestehen auch in den Branchen und vor allem den Betriebsgrößen enorme Unterschiede. Besteht die Belegschaft eines Unternehmens aus weniger als einhundert Angestellten, so fällt der Verdienst eines leitenden Mitarbeiters um bis zu 25.000 Euro geringer aus als der eines Kollegen in einem größeren Betrieb. Zudem stehen Consultingfirmen besser da als beispielsweise der Handel. (Was verdienen die Deutschen im Schnitt?)
Quelle: se (CF)
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