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Social Media Recruiting: Im Netzwerk auf Jobsuche

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Social Media Recruiting: Im Netzwerk auf Jobsuche

08.08.2012, 16:38 Uhr | hf (CF)

Immer mehr Unternehmen suchen verstärkt auch in sozialen Netzwerken wie Facebook, Xing oder Twitter nach neuem Personal. Wer auf Jobsuche ist, sollte sich diese Chance nicht entgehen lassen und sich hier gut präsentieren. Für den optimalen Internet-Auftritt finden Sie hier gleich mehrere Tipps.

Jobsuche: Warum soziale Medien?

Soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter werden in Deutschland zwar immer häufiger genutzt, treffen aber nicht bei jedem auf Sympathie. Dass man hier nicht mehr als sinnloses Geschwätz und Selbstentblößung findet, gehört zu den gängigen Vorurteilen. Doch gerade Portale wie Xing oder LinkedIn zeigen, dass viele soziale Netzwerke seriös geführt werden und bei der Jobsuche erfolgreich unterstützen können.

Social Media Recruiting: Im Netzwerk auf Jobsuche. XING ist ein auf Arbeitssuche und Jobangebote spezialisiertes soziales Netzwerk (Quelle: dpa)

XING ist ein auf Arbeitssuche und Jobangebote spezialisiertes soziales Netzwerk (Quelle: dpa)

Immer mehr Unternehmen stöbern bereits in Netzwerken nach neuen Mitarbeitern. Einer Studie des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) von 2012 zufolge setzen in Deutschland 23 Prozent der Personalabteilungen soziale Medien ein.

Das ideale Netzwerk finden

Doch welches Netzwerk ist das richtige für die Jobsuche? Twitter ist ein sogenanntes Microblogging-Tool mit einer begrenzten Textkapazität von 140 Zeichen. Da wird die Bewerbung für einen Job nicht leicht. Dennoch lohnt es sich, die Tweets der Unternehmen zu verfolgen, da immer mehr Jobangebote "gezwitschert" werden. Achten Sie unbedingt auf die Karriere-Tweets der Firmen.

Facebook wird hingegen vorwiegend für private Zwecke genutzt, doch können Sie als Fan auf der Facebook-Seite des favorisierten Unternehmens auf dem Laufenden bleiben. Es ist kostenfrei.

Xing ist ein soziales Netzwerk, das sich primär auf Arbeitssuche und Jobangebote spezialisiert hat und eine der ersten Anlaufadressen sein sollte. Es ist in der Grundversion kostenlos. Premiumaccounts kosten zusätzlich.

Ähnlich gestaltet sich das international ausgerichtete Pendant LinkedIn. Auch hier stehen Ihnen verschiedene Kontomodelle zur Verfügung. Die Basisvariante ist kostenlos. Zwischen 30 und 400 Euro pro Monat können Sie zusätzlich Premiumaccounts mit weiteren Funktionen kaufen.

Foto-Show
Die wichtigsten und größten sozialen Netzwerke in Deutschland

Ergreifen Sie selbst die Initiative

Haben Sie ein Profil bei Xing angelegt, geben Sie an, welche berufliche Herausforderung Sie suchen, und welche Fähigkeiten Sie hierfür mitbringen. Scheuen Sie sich nicht, auch aus eigenem Antrieb an mögliche Arbeitgeber heranzutreten. Treten Sie nicht aber bloß mit den Personalberatern des Unternehmens in Kontakt. Gerade die Mitarbeiter der begehrten Abteilung können Ihnen vielleicht etwas zu Chancen einer Initiativbewerbung sagen. Dabei können Sie gleich erste Fragen klären beziehungsweise Kontakte knüpfen.

Verfolgen Sie weiterhin, ob nicht auch andere Nutzer des Netzwerks eine ähnliche Jobvorliebe haben, und vergewissern Sie sich, welche Seiten oder Beiträge von ihnen verlinkt werden. Möglicherweise erhalten Sie so Informationen zu weiteren potenziellen Arbeitgebern.

Authentisch bleiben und mit Bedacht netzwerken

Bei Ihren Online-Profilen sollten Sie sich selbst treu bleiben und nicht lügen. Gleichen Sie Ihre Bewerbungsdaten im Internet mit denen Ihrer richtigen Bewerbungsmappe ab, um im Nachhinein nicht Verwirrung zu stiften. Bedenken Sie, dass Ihre Beiträge und hochgeladenen Bilder im Internet auch später noch lange einsehbar sind – auch für Ihren möglichen neuen Arbeitgeber. Achten Sie also darauf, was Sie sagen, und hüten Sie sich vor extremen Äußerungen zu heiklen Themen wie Politik oder Religion.

Verwenden Sie ein vorteilhaftes Profilfoto, das einerseits einen professionellen Eindruck vermittelt, andererseits aber auch nicht zu spießig daherkommt.

Natürlich können Sie durch diverse Privatsphäre-Einstellungen Ihr Privatleben auch völlig für die Öffentlichkeit unter Verschluss halten. Es ist aber von Vorteil, zumindest ein paar ausgewählte private Informationen preiszugeben wie beispielsweise ein Engagement in einem Verein oder das eine oder andere Hobby. Das macht Sie für Arbeitgeber interessant und sympathisch, so Netzwerk-Experte Thorsten Hahn laut "Bild".

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