24.01.2013, 11:18 Uhr | kg (CF)
Wer wissen möchte, was die Schufa über ihn weiß, sollte eine Schufa-Selbstauskunft einholen. So können Sie in Erfahrung bringen, welche persönliche Informationen die Institution von Ihnen speichert. Eine Selbstauskunft lohnt vor allem deshalb, weil die Schufa nicht immer die aktuellsten Daten bereithält und dadurch Ihre Kreditwürdigkeit beeinträchtigt sein könnte.
Hinter dem Namen Schufa verbirgt sich die Bezeichnung "Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung". Es handelt sich dabei um die wichtigste Wirtschaftsauskunftei Deutschlands. Sie speichert neben persönlichen Informationen auch Daten über eröffnete Konten, Kreditkarten sowie laufende Darlehen und vieles mehr. Vor allem Banken und Sparkassen erkundigen sich dann bei der Datensammelstelle über Sie, wenn sie mehr über Ihre Kreditwürdigkeit erfahren möchten. Aber auch Telefonanbieter und verschiedene andere Geschäftspartner der Schufa machen von dieser Option Gebrauch. (Schufa-Auskunft: Was ist das eigentlich genau?)
Die Schufa ist ein wichtiger Dienstleister kreditrelevanter Informationen (Quelle: Ralph Peters/imago)
Sie haben aber das Recht, zu erfahren, welche Informationen die Schufa von Ihnen hat. Gemäß § 34 des Bundesdatenschutzgesetzes haben Sie einmal im Jahr die Möglichkeit, eine kostenlose Dateneinsicht vorzunehmen. In diesem Zuge können Sie zudem die Korrektur offensichtlicher Fehler beantragen. (Falsche Schufa-Einträge: Wie Sie dagegen vorgehen können)
Die Schufa verfügt nämlich nicht immer über die aktuellen Daten einer Person. Daher können Sie eine Selbstauskunft auch bei anderen Auskunfteien wie Bürgel oder InFoScore vornehmen, die unter Umständen aktuellere Daten bereitstellen. Eine Selbstauskunft können Sie per Post anfordern oder Sie besuchen die Internetseite der Schufa selbst. Auch dort können Sie die Informationen über sich einsehen. Auch bei anderen Auskunfteien ist eine Selbstauskunft online möglich, doch müssen Sie hier ebenfalls persönliche Daten eingeben. (Schufa-Selbstauskunft kostenlos anfordern: So geht's)
Wenn Sie eine Selbstauskunft gemacht haben, können Sie verschiedene Informationen vor allem zu Ihrem Finanzprofil einsehen. Kontoeröffnungen, Kredit- und Handyverträge sowie Ratenzahlungen finden sich hier. Sie erkennen, welche Scorewerte von Ihnen gespeichert sind, was diese bedeuten und an wen diese im Vorjahr übermittelt wurden.
Der Scorewert ist für Finanzinstitut übrigens ein Indiz, inwiefern Sie zuverlässig Raten und Rechnungen zahlen. Es ist weiterhin auch vermerkt, welche persönlichen Daten gespeichert sind und wer sie erhalten hat. Hierzu zählen übliche Informationen wie Name, Anschrift, bisherige Wohnorte und Geburtsdaten. (Welche Konsequenzen haben negative Schufa-Einträge?)
24.01.2013, 11:18 Uhr | kg (CF)
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