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Treppenlift-Leasing: Zuhause mobil bleiben

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Treppenlift-Leasing: Zuhause mobil bleiben

30.11.2012, 16:27 Uhr | am (CF)

Ob im hohen Alter oder nach einem Unfall: Treppen können schnell zum unüberwindbaren Hindernis werden. Ein Treppenlift-Leasing kann Ihnen kurzfristig dabei helfen, im eigenen Haus mobil zu bleiben. Denn im Vergleich zur kostspieligen Anschaffung kann das günstigere Leasing Vorteile bieten. Erfahren Sie, worauf Sie bei dieser Finanzierungsart achten sollten.

Treppenlift-Leasing: Günstiger als eine Anschaffung?

Leasing ist als Finanzierungsmodell inzwischen in allen Branchen verbreitet. Immer wieder aber warnen Experten vor zu hohen Leasingraten, mit denen Verbraucher letztendlich einen Gegenstand nur mieten, ohne ihn am Ende der Vertragslaufzeit ihr Eigen nennen zu können. Gilt das auch für das Treppenlift-Leasing?

Markant sind zunächst die hohen Anschaffungskosten für einen Treppenlift. Je nach Modell, Komfort sowie Form und Höhe der Treppe kostet ein Treppenlift etwa zwischen 3.000 und 15.000 Euro und mehr – eine Investition, die sich viele nicht ohne Weiteres leisten können. Leasingmodelle für die Mobilität zu Hause gibt es hingegen bereits ab etwa 50 bis 60 Euro monatlich. Eine vorteilhafte und günstige Alternative also? Eine pauschale Antwort lässt sich hierauf nicht geben, denn verschiedene Faktoren haben Einfluss darauf, welche Finanzierungsform individuell die größeren Vorteile bietet. (Treppenlift-Leasing: Zuhause mobil bleiben)

Vorteilhaft: Kurze, gerade Treppe

Wie hoch die Raten beim Treppenlift-Leasing ausfallen, hängt ganz entscheidend von der Treppe ab, die mit dem mobilen Sitz überwunden werden soll: Ist diese gerade und nicht sonderlich hoch, lassen sich günstige Leasingangebote finden. Sobald Ihre Treppe beispielsweise jedoch gewunden ist, werden Sie kaum vorteilhafte Angebote mit günstigen Monatsraten finden. Weil hier beispielsweise die Führungsschiene des Liftsystems individuell angepasst werden muss, verliert der Treppenlift an Wert – schließlich passt er in dieser Form einzig in Ihr Haus. Der Leasinganbieter wird Ihr angepasstes Modell nach Ende der Vertragslaufzeit aller Voraussicht nach nur mit einem gewissen Verlust weiterverkaufen können. Hinzu kommt, dass Sie grundsätzlich für die Installationskosten aufkommen müssen, die gerade in diesem Fall recht hoch ausfallen. Kurze, gerade Treppen finden sich hingegen in vielen Häusern – hierauf abgestimmte Treppenliftsysteme finden schnell neue Abnehmer.

Oder doch lieber mieten: Wann lohnt sich Treppenlift-Leasing?

Ob sich das Treppenlift-Leasing lohnt, hängt zudem davon ab, wie lange Sie die Mobilitätshilfe für zu Hause benötigen. Ist absehbar, dass Sie beispielsweise nach einer überschaubaren Genesungszeit wieder problemlos Treppen steigen können, ist das Treppenlift-Leasing eventuell eine günstige Alternative zur kostspieligen Anschaffung. Sollten Sie den Treppenlift nach Ablauf der Vertragslaufzeit, doch noch weiter benötigen, besteht in der Regel die Möglichkeit, diesen gegen Zahlung einer Abschlussrate zu übernehmen – oder ein neues Modell zu leasen. Bei Übernahme der Mobilitätshilfe zahlen Sie letztendlich aber deutlich mehr als bei einer Anschaffung mithilfe eines günstigeren Ratenkredits. Bedenken Sie außerdem, dass es schwierig bis unmöglich ist, vorzeitig aus einem Leasingvertrag auszusteigen.

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Zuhause.de: Treppenlift einbauen: Das sollten Sie beachten

Die Vorteile eines Mietvertrages

In vielen Fällen günstiger und flexibler ist daher die Option, einen Treppenlift zu mieten. Die monatlichen Kosten bewegen sich im gleichen Rahmen wie beim Leasingmodell. Vorteilhaft ist allerdings, dass Sie die Mietzeit verhältnismäßig kurzfristig beenden können. Außerdem sind mit den Mietkosten in aller Regel auch die Gebühren für die Wartung abgedeckt, die Sie beim Treppenlift-Leasing selbst übernehmen müssen. Über sehr lange Laufzeiten zahlen Sie beim Mieten im Vergleich zur Anschaffung allerdings drauf – und eine Option, den Lift irgendwann zu erwerben, besteht ebenfalls nicht. (Indirektes Leasing: Auf die Garantieleistungen achten)

30.11.2012, 16:27 Uhr | am (CF)

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