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Steuererklärung 2015: Fristen, Termine und Strafen

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Steuererklärung 2015  

Auf diese Fristen müssen Sie achten

| sk (CF)

Die Einkommensteuererklärung ist für viele Arbeitnehmer Pflicht – aber nicht für alle. Sie kann sich allerdings trotzdem durchaus lohnen und zu einer Steuerrückerstattung führen. Hier erfahren, auf welche Fristen Sie achten müssen und welche Strafen im schlimmsten Fall drohen.

Frist für Steuererklärung 2015

Die Frist für die Steuererklärung 2015 ist der 31. Mai. Dies betrifft jeden, der gesetzlich verpflichtet ist, Steuern zu zahlen. Es besteht aber die Möglichkeit, die Frist weiter nach hinten zu verlagern.

Steuererklärung 2015: Fristen, Termine und Strafen. Bei der Steuererklärung müssen Sie einige Fristen einhalten. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Bei der Steuererklärung müssen Sie einige Fristen einhalten. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Zum einen ist eine Fristverlängerung möglich, wenn Sie nicht selber Ihre Steuererklärung für 2015 machen, sondern ein Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein dies übernimmt. Dann muss der Papierkram erst bis zum 31. Dezember beim Finanzamt eingehen. Zum anderen können Sie einen Aufschub beim Finanzamt schriftlich beantragen. Dafür müssen Sie aber einen Grund angeben, warum das Einreichen Ihrer Steuererklärung bis Ende Mai nicht möglich war. Dazu zählen beispielsweise Krankheit oder berufliche Tätigkeit im Ausland.

Versäumnis der Frist - Strafe bis zu 25.000 Euro

Wer den 30. September für seine Steuererklärung 2015 als Frist verstreichen lässt, kriegt zunächst ein Erinnerungsschreiben vom Finanzamt mit einem weiteren Abgabetermin. Wird dieser Termin ebenfalls ignoriert, erhalten Sie einen zweiten Brief mit einer finalen Frist und der "Aufforderung zur Abgabe der Steuererklärung unter Androhung eines Zwangsgeldes" wie der Verein "Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V." mitteilt.

Schon vor dem zweiten Schreiben kann das Finanzamt ein Verspätungszuschlag festlegen. Dabei gilt die Regel: Je später Sie abgeben, desto teurer wird es für Sie. Der Zuschlag beläuft sich auf bis zu zehn Prozent des festgesetzten Steuerbetrages, maximal aber 25.000 Euro.

Wenn Sie dann Ihrer Pflicht zur Steuererklärung immer noch nicht nachkommen, erhalten Sie ein Schreiben mit einer Zwangsgeldfestsetzung. Was bedeutet das? Das Finanzamt macht jetzt die Steuererklärung und schätzt Ihre Besteuerungsgrundlage. In der Regel müssen Sie am Ende mehr Steuern zahlen als eigentlich der Fall wäre.

Wer freiwillig zahlt, hat länger Zeit

Wer nicht per Gesetz verpflichtet ist, kann trotzdem seine Steuererklärung abgeben. Der Vorteil ist, dass Sie dann 4 Jahre Zeit haben. Wer also seine Steuererklärung für 2015 freiwillig machen möchte, hat somit bis zum 31. Mai 2019 Zeit. Wer einen Steuerberater beauftragt, hat sogar Zeit bis zum 31.12.2019.

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