25.02.2013, 11:38 Uhr | rf (CF)
Benannt nach dem damaligen Bundeswirtschaftsminister Walter Riester, stellt die sogenannte Riester-Rente einen zusätzlichen Baustein in der privaten Altersvorsorge dar. Jedoch sollte jeder, der vorsorgen möchte, Vorteile wie die staatlichen Zulagen und Nachteile wie hohe Abschlusskosten gründlichst abwägen.
Sofern Sie den richtigen Tarif sowie das richtige Produkt wählen, können Sie von der Riester-Rente mit Steuervorteilen und Zulagen vom Staat profitieren. Letztere betragen laut "Stiftung Warentest" höchsten 154 Euro für jedes Jahr. Sie bekommen aber noch einen Zuschlag, sofern Sie ein Kind sowie Kindergeldanspruch haben. Dann können Sie mit weiteren 185 Euro und für die ab Januar 2008 geborenen Kinder sogar 300 Euro rechnen. Oft liegt zudem die Förderquote des Staats bei 30 Prozent.
Die Riester-Rente privilegiert die Ehe gegenüber anderen partnerschaftlichen Lebensformen (Quelle: Blickwinkel/imago)
Und der Steuervorteil? Jährlich dürfen Sie 2.100 Euro an Beiträgen beim Finanzamt geltend machen. Die Zulagen sind hier mit eingerechnet. Sobald der Rentenfall eintritt, können Sie auf gleichbleibende Beiträge zählen, die in der Folge nicht mehr sinken. Haben Sie zudem das 60. Lebensjahr erreicht, können Sie sich sogar 30 Prozent des angesparten Guthabens auszahlen lassen.
Neben Vorteilen wie den staatlichen Zulagen und Steuervorteilen gibt es allerdings auch Nachteile bei der Riester-Rente. So etwa die hohen Abschlusskosten. Diese zahlen Sie meist in den ersten fünf Vertragsjahren, weshalb eine spätere Beitragsreduzierung oder ein Ausstieg aus dem Vertrag sehr teuer werden kann. Sollte in der Ansparphase zudem die Person sterben, die den Riester-Vertrag abgeschlossen hat, kann einzig der Ehepartner das Guthaben erhalten. Für andere Hinterbliebene ist es ein Nachteil, denn hier wird das Guthaben nur abzüglich der Zulagen und Steuervergünstigungen ausgezahlt. (Riester-Rente kündigen: Ist das möglich?)
Es gibt weiterhin verschiedene Formen der Riester-Rente, mit denen eine Altersvorsorge möglich ist. So gibt es beispielsweise entsprechende Altersvorsorgemodelle mit Fonds, die zwar höhere Renditen, aber auch ein höheres Risiko mit sich bringen. Und wer sein Eigenheim bauen möchte, für den ist vielleicht Riester-Bausparen das Richtige. Bausparer sichern sich laut "Stiftung Warentest" einen Darlehenszins von 2,75 bis 4,25 Prozent, müssen andererseits aber auch niedrige Sparzinsen in Kauf nehmen. (Die Riester-Rente hat viele Gesichter: Ein Vergleich lohnt sich)
25.02.2013, 11:38 Uhr | rf (CF)
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