08.08.2013, 09:14 Uhr | af (CF)
Was für viele nach einem entspannten Ausflug klingt, kann es durchaus in sich haben: Fehler beim Wandern können Ihnen die schönste Tour vermiesen. Ob schlechtes Equipment, fehlende Vorbereitung oder einfach nur reine Selbstüberschätzung – die Möglichkeiten, etwas falsch zu machen, sind vielfältig.
Mit dem Wandern verhält es sich nicht viel anders als mit dem Laufen: Oft will man als Anfänger zu viel. Dabei ist Wandern kein Leistungssport, erklärt der Deutsche Wanderverband auf seinen Internetseiten. "Es soll nicht schweißtreibend, sondern entspannend sein", heißt es hier.
Wandern ist kein Leistungssport: Überschätzen Sie sich nicht (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Begehen Sie also nicht den Fehler, beim Wandern sich selbst zu überschätzen. So vermeiden Sie unnötige Verletzungen und im Falle von Bergwanderungen sogar Absturz- und Todesgefahr. Planen Sie ausreichend Pausen ein, in denen Sie sich stärken können. So können Sie auch die Natur besser genießen, empfiehlt das Freizeitportal "lustaufleben.de".
Mit der Selbsteinschätzung einher geht die Wahl der richtigen Route. Wandern Sie nicht einfach auf gut Glück los, sondern informieren Sie sich vorher beim örtlichen Wanderverein über den Schwierigkeitsgrad, rät der Deutsche Wanderverband. Vor allem, wenn Sie mit Kindern wandern, sollten Sie keine allzu schwere Strecke wählen und ausreichend Zeit für Pausen, aber auch kleine Entdeckungen unterwegs einplanen. Noch wichtiger ist es, dass die Strecke abwechslungsreich ist und ein attraktives Ziel hat.
Um besonders in verlassenen und naturnahen Regionen nicht die Orientierung zu verlieren, sollten Sie niemals auf eine detaillierte Wanderkarte oder ein GPS-Gerät verzichten. Auch ein geladenes Handy sollte in den Rucksack rein, falls es zum Sturz oder zur Verletzungen kommt. Haben Sie ein Smartphone, so können sie zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, indem Sie eine Navigationsapp installieren. Schließlich gehört zur Vorbereitung, sich noch am Vortag über das Wetter zu informieren.
Blasen am Fuß gehören zu den Fehlern beim Wandern, die sich recht einfach vermeiden lassen. Mit Blasen wird eine Wandertour schnell zur Tortour. Lassen Sie also Ihre Freizeitschuhe zu Hause und legen Sie sich hochwertige Wanderschuhe zu. Tipp: Wählen Sie Schuhe, die nicht zu schwer sind, so das Internet-Magazin lustaufleben.de. Sie sollten außerdem wasserfest sein, den Gelenken guten Halt bieten und auf keinen Fall drücken. Greifen Sie nicht beim erstbesten Schnäppchen zu, sondern lassen Sie sich vom Fachpersonal beraten, rät der Deutsche Wanderverband. Vergessen Sie auch nicht, die Schuhe vor der ersten Tour ausgiebig einzulaufen.
Häufiger Fehler beim Wandern ist auch die Wahl der falschen Ausstattung. In den Bergen etwa ist es hilfreich, Wanderstöcke oder gar einen Bergstock dabei zu haben.
Auch die richtige Kleidung ist wichtig. Gerade in den Bergen sollten Sie auf jedes Wetter vorbereitet sein. Als guter Tipp hat sich das Zwiebelprinzip bewährt, so der Deutsche Wanderverband: Als Unterschicht sollten Sie spezielle Funktionsunterwäsche tragen, die den Schweiß durchlässt. Als nächste Schicht eignet sich ein wärmender Fleece und als Letztes eine Wind und Wasser abweisende Jacke, die Sie bei Bedarf ablegen können. Und noch eine wichtige Schicht sollten Sie beim Outdoor-Sport nicht vergessen: die Sonnencreme. Cremen Sie sich am besten am ganzen Körper ein, nicht nur an freien Körperstellen - es sei denn, Ihre Kleidung hat UV-Schutz.
Ein weiterer Fehler ist, beim Wandern einen voll bepackten Rucksack mitzunehmen. Hier gilt die Regel: Weniger ist mehr. Packen Sie nur das ein, was Sie auch wirklich zum Wandern benötigen. Hierzu gehört neben der Karte in erster Linie die richtige Verpflegung. Beschränken Sie sich auf Proviant mit hohem Nährwert: "Etwas Obst, ein Apfel oder eine Banane, ein paar Energieriegel und eine Trinkflasche mit Wasser oder Schorle" genügen auf einer Tagestour, rät lustaufleben.de.
Aber auch eine Reiseapotheke sollte Ihnen nicht fehlen: Vor allem Pflaster, Jod und Mullbinde sind unverzichtbar, falls es zu einem Sturz oder Verletzung kommen sollte. Auch Schmerzmittel, Heilsalben, sterile Handschuhe, eine Pinzette und eine Zeckenzange sind hilfreich. Verpacken Sie das Ganze wasserdicht, so dass Sie auch nach einem Gewitter Erste Hilfe leisten können.
Zum Bergsteigen braucht man keine besondere Vorbereitung. Aber: "Ältere Personen und solche, die noch nie oder längere Zeit nicht in den Bergen waren, sollten vor einem ausgedehnten Bergurlaub ihren Hausarzt konsultieren", warnt Olaf Perwitzschky in seinem Buch "Bergwandern, Bergsteigen" (Bergverlag Rother, 2008).
Wenn Sie Herz-Kreislauf-Probleme haben oder an Diabetes beziehungsweise Asthma leiden, könnten Berge für Sie gefährlich werden. Aber auch wenn Sie gesund sind, aber kein Ausdauertraining machen, sollten Sie sich gut überlegen, ob eine siebenstündige Bergtour das Richtige für Sie ist. Werden Sie die ganze Zeit über imstande sein, sich an der schönen Umgebung zu freuen? Als Vorbereitung auf das Bergsteigen eignen sich etwa Fahrradfahren oder Walking, die Sie am besten eine Stunde oder länger am Stück betreiben: So trainieren Sie Ihre Ausdauer.
08.08.2013, 09:14 Uhr | af (CF)
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