12.07.2012, 16:49 Uhr | fb (CF)
Wenn der Hund plötzlich seine Stubenreinheit vergisst oder ständig raus möchte, könnte eine Blasenentzündung vorliegen. In einem solchen Fall sollten Sie einen prüfenden Blick auf den Urin des Tiers werfen und den Tierarzt konsultieren.
Eine Blasenentzündung wird meistens durch aufsteigende Bakterien aus der Harnröhre verursacht. Da Hündinnen eine kürzere Harnröhre als Rüden haben, sind sie für Blasenentzündungen sowie Infekte der Harnröhre im Allgemeinen besonders anfällig. Bei Rüden tritt die Blasenentzündung häufig mit einer Entzündung der Prostata und/oder Blasensteinen auf. Kristalle im Urin können die Blasenschleimhaut reizen und so letztendlich zur schmerzhaften Entzündung führen. Stichwort Schmerzen: Sowohl für Weibchen, als auch für Rüden ist die Blasenentzündungen eine extrem unangenehme Sache. (Krankenversicherung für Hunde: Was Sie beachten sollten)
Sorgen Sie bei Blasenentzündung dafür, dass ihr Hund nicht auf kaltem Boden sitzt (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
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Die so gennannte „Zystitis“, so die medizinische Fachbezeichnung für die Blasenentzündung, äußert sich zum einen durch Verhaltensveränderungen beim Tier und zum anderen durch Veränderung des Urins. Letzteres kann im Falle einer Entzündung besonders streng riechen oder durch Blutrückstände rötlich gefärbt sein. Sofern Sie den Verdacht einer Blasenentzündung hegen, sollten Sie den Urin kurz in Augenschein nehmen. Davon unabhängig gibt sich das erkrankte Tier gebeutelt und verunsichert. Das Wasserlassen will dem Hund nicht mehr richtig gelingen. Betroffene Hunde müssen dementsprechend deutlich häufiger das Beinchen heben.
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Die Vorstellung beim Tierarzt ist bereits beim geringsten Anfangsverdacht unabdingbar. Dieser wird zunächst feststellen wollen, woher die Blasenentzündung rührt. Liegt die Ursache in einer bakteriellen Infektion, verordnet er dem Tier für einen längeren Zeitraum Antibiotika. Die Symptome können derweil durch schmerzstillende und entzündungshemmende Mittel eingedämmt werden.
Wieder zuhause müssen Sie in erster Linie dafür sorgen, dass der Hund trotz Schmerzen beim Wasserlassen weiterhin viel trinkt. Eine bewährte Lösung ist das Beimischen von Wasser zum regulären Futter. Unabhängig davon sollte das Tier nicht auf feuchtem oder kaltem Boden (z.B. Fliesen) liegen, da dies die Entzündung begünstigen kann. (Hunde im Winter: Kältetipps für Ihr Haustier)
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