Geeignet als Familienhund
Hütehunde: Wichtige Unterstützung für Hirten16.08.2013, 13:20 Uhr | ng (CF)
Die Rasse "Hütehund" gibt es als solche eigentlich gar nicht. Vielmehr werden unter diesem Begriff verschiedene Rassen zusammengefasst, die sich besonders gut für das Hüten und Treiben von Nutztieren eignen. Aber auch als Familienhund hat der Hütehund sich bewährt.
Vor allem in früheren Zeiten hatten Hüte- und Hirtenhunde einen sehr hohen Stellenwert in der Landwirtschaft. Mittlerweile ist die Bedeutung dieser Helfer auf vier Beinen zurückgegangen. Im Gegensatz zu Hirtenhunden, die das Vieh eines Hirten vor äußeren Gefahren wie Raubtieren schützen, erfüllen Hütehunde eine andere sehr wichtige Arbeit: Sie agieren per Definition lediglich als Aufpasser. Sie halten die Viehherden beisammen und treiben die Tiere dorthin, wo Sie der Hirte oder Bauer haben möchte. Mithilfe von Kommandos des Menschen können Sie eine Herde sehr gezielt in eine bestimmte Richtung lenken und so für Bewegung sorgen.
Der Hütehund achtet darauf, dass die Herde zusammen bleibt (Quelle: Werner Schmitt/imago)
Zu den typischen und geeigneten Rassen der Hütehunde zählen unter anderem der Australian Shepherds, Border Collies, Altdeutsche Schäferhunde, Schafpudel und Harzer Füchse. Sie gelten als loyal, geradlinig und pflegeleicht. Die Altdeutsche Hütehunde nehmen hier eine besondere Rolle ein. Sie sind aus dem Wanderhirtentum hervorgegangen und heute vom Aussterben bedroht. Sie zeichnen sich besonders durch ihre "robuste Gesundheit, große Anpassungsfähigkeit, Wesensfestigkeit bei der Arbeit und stete Hütebereitschaft" aus, so die Arbeitsgemeinschaft zur Zucht Altdeutscher Hütehunde (AAH) auf ihrer Homepage. Auch dieser Hund ist keine eigene Rasse, sondern vereint verschiedene Rassen unter einem Namen wie beispielsweise den Strobel, den Süddeutschen Schwarzen oder Gelbbacke.
Auch wenn Hütehunde nicht speziell für ein Leben im Familienverband gezüchtet wurden, sind sie hierfür durchaus geeignet. Voraussetzung ist eine konsequente Erziehung der lernfreudigen Tiere mit klaren Regeln, so der AAH. Stellen Sie sich darauf ein, dass der Hund viel Aufmerksamkeit für sich beansprucht und seinen Hütetrieb ausleben will – die Familie wird da schnell zur Herde. Sie sollten den Trieb entsprechend zügeln, aber nicht unterdrücken. Sorgen Sie für entsprechenden Ersatz.
Ist der Hütehund nicht ausgelastet oder gelingt es Ihnen nicht, ihm beizubringen, sich Ihnen als Herrchen unterzuordnen, neigt der Hütehund zu einem – manchmal aggressiven – Fehlverhalten, warnt der AAH. Für unerfahrene Hundehalter ist der Hütehund daher auf keinen Fall geeignet. Schließlich neigt er dazu, auch dem Leittier der (Familien-)Herde die Stirn zu bieten.
16.08.2013, 13:20 Uhr | ng (CF)
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