14.05.2013, 14:15 Uhr | sp (CF)
Lenkdrachen gehören in Europa zu den am meisten verbreiteten Drachentypen. Merkmal dieser Fluggeräte ist, dass sie fast ausnahmslos mindestens zwei Leinen besitzen. Genauso wie es Lenkdrachen in allerlei Formen und Farben gibt, variiert auch ihre Qualität je nach verwendetem Material.
Lenkdrachen haben fast immer zwei Leinen, mit denen sich die Flugrichtung beeinflussen lässt. Eine Ausnahme bildet hier die Kategorie der Kampfdrachen, die sich auch mit nur einer Leine lenken lassen. Zumeist haben Lenkdrachen die Form eines Dreiecks, was ihnen den Namen Delta-Drachen einbrachte.
Der typische Aufbau, der aber je nach Modell variieren kann, sieht wie folgt aus: Das Gerüst besteht aus dem senkrechten Kielstab, der im unteren Teil von der unteren Querspreize gekreuzt wird. Kurz unter der Nase des Drachen kann eine weitere Querspreize den Kielstab kreuzen. Sie soll den äußeren Leitkanten des Segels mehr Stabilität verleihen.
An diesen ist dann auch die Drachenleine befestigt, die zu den zwei sogenannten Waagen führt. An diesen laufen die jeweils linken beziehungsweise rechten Verbindungsleinen vom Gerüst zusammen und gehen dann in einzelne Leinen über, mit denen der Drachen später gelenkt wird. Je nachdem, wie steil oder flach die Waage eingestellt ist, verändern sich auch die Flugeigenschaften des Lenkdrachen. (Rokkaku: Der japanische Kampfdrachen)
eltern.t-online.de: Beim Drachensteigen unbedingt Drachenschnüre ohne Metall nutzen
Die Qualitätsunterschiede lassen sich jedoch weniger im Aufbau des Lenkdrachens erkennen, als vielmehr im eingesetzten Material. So ist das Gestänge für Anfängermodelle häufig aus Glasfaser und viele Teile sogar aus Kunststoff. Wer mehr Qualität will und das Drachenfliegen zu einem echten Hobby machen möchte, sollte auf Kohlefaser setzen. Allerdings ist diese meist weniger robust, sodass Abstürze nicht mehr ganz so glimpflich ausgehen können.
Beim Segel ist Nylon das Merkmal günstigerer Modelle, während Profis auf Polyester setzen, das weniger stark nachgibt und dem Lenkdrachen damit bessere Lenkeigenschaften verleiht. Tipp: Wenn Sie länger etwas von Ihrem Fluggerät haben wollen, sollte das Segel außerdem schmutz- und wasserabweisend sein. (Drachen bauen: Verschiedene Typen und Modelle)
Bei den Leinen bemisst sich der Qualitätsstandard daran, ob diese geflochten oder gedreht sind. Erstere sind strapazierfähiger und halten deshalb auch mal stärkere Windböen aus. Übrigens gibt es auch Lenkdrachen mit insgesamt vier Leinen – die zwei zusätzlichen dienen als Bremsleinen.
Und weil das Hauptmerkmal eines Lenkdrachen letztendlich das Lenken ist, sollten Sie auch bei den Schlaufen auf eine gewisse Qualität achten. Den meisten Komfort bieten Textilschlaufen. Exemplare aus Plastik liegen hingegen nicht nur schlechter in der Hand, sondern können bei starken Böen auch mal brechen. (Kinderdrachen: Worauf Sie achten sollten)
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