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Tierfotografie: Tipps für Porträts vom Haustier

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Tierfotografie  

Setzen Sie Ihr Haustier perfekt in Szene

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Für ein gelungenes Porträt Ihres Haustieres benötigen Sie vor allem zwei Dinge: Geduld und Glück. Denn wenn Hund, Katze, Hamster oder Pferd nicht gerade schlafen, sind sie in Bewegung – und somit unberechenbar.

Auf die Vorbereitung kommt es an

Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich vorab genau überlegen, wie Sie Ihr Tier porträtieren möchten: In welcher Umgebung, in welcher Stimmung, Bewegung oder Pose. So müssen Sie beim Fotografieren nicht lange überlegen. Und Sie strapazieren nicht übermäßig Ihr Tier und können im richtigen Moment den Auslöser betätigen. Wenn Sie dazu die nachfolgenden Tipps und Tricks berücksichtigen, sollten ein paar tolle Porträts Ihres Lieblings gelingen.

Tierfotografie: Tipps für Porträts vom Haustier. Als Umgebung wählen Sie am besten einen Ort an dem sich Ihr Haustier ohnehin schon wohlfühlt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Als Umgebung wählen Sie am besten einen Ort an dem sich Ihr Haustier ohnehin schon wohlfühlt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die richtige Umgebung für Ihr Tierfoto finden

Schmieden Sie zunächst einen Plan: Möchten Sie Ihr Haustier in einem stillen Moment ablichten oder es in Aktion zeigen? Entscheiden Sie sich für ein Porträt, bei dem Ihre tierischen Begleiter ruhig stehen oder liegen, müssen Sie sich ein paar Gedanken zum Setting machen.

In geschlossenen Räumen eigenen sich besonders gut Orte, an denen sich das Tier wohlfühlt und wo es eine räumliche Begrenzung gibt - wie bei einem Körbchen oder einer Decke. Da nur wenig Bewegung im Bild stattfinden soll, können Sie bei Ihrer Kamera eine große Blende einstellen. Sie lässt den Hintergrund unscharf werden und macht ihn angenehm ruhig. Für Außenaufnahmen gilt: Raus in die Natur! Dort machen Tiere einfach die bessere Figur, als vor Häuserfassaden.

Tiere bitte ohne Blitz fotografieren

Wollen Sie ein Tier hingegen in Aktion aufnehmen, sollten Sie eine Belichtungszeit über 1/250 Sekunden wählen. Zudem sollten Sie am besten den kontinuierlichen Autofokus (AF-C) nutzen, der den Schärfebereich automatisch nachjustiert. So frieren Bewegungen auf den Fotos ein und verwischen nicht. Viele Kameras haben auch einen eigenen Sport-Modus, der für die richtigen Einstellungen sorgt. Wichtig: Wie bei allen Porträts sollte der Fokus auf den Augen des Porträtierten liegen.

Auf den Einsatz eines Blitzes sollten Sie im Sinne des Tieres übrigens verzichten. Er schadet seinen Augen und verschreckt es möglicherweise. Verwenden Sie stattdessen zwei starke Leuchten, die das Bewegungsfeld des tierischen Fotomodells komplett ausleuchten, sowie zusätzliche Reflektoren, um dunkle Bereiche aufzuhellen.

Die geeignete Perspektive für Ihr Tierporträt finden

"Spielen Sie außerdem mit der Perspektive", rät Fotografin Simonetta Reh, die sich auf Aufnahmen von Hunden spezialisiert hat. Um ein faszinierendes Porträt Ihres Haustieres aufzunehmen, muss das Tier nicht unbedingt etwas Ungewöhnliches machen. "Besondere Perspektiven führen oft zu interessanten Ergebnissen", so Reh. Legen Sie sich dafür auf den Boden oder erklimmen Sie eine Leiter. Auch Detailaufnahmen, die nur ein Auge oder die Nase zeigen, haben einen ganz besonderen Reiz.

Eröffnen Sie eine neue Sichtweise auf spezielle Tiere. Diese darf vom konventionellen Blickwinkel abweichen, den wir auf auf das Tier haben. Das bringt Spannung ins Bild. Einen Vogel sehen wir in der Regel von unten, wenn er fliegt oder auf einem Baum sitzt. Auf Hunde, Katzen, Nager blicken wir hingegen meist von oben herab. Ändern Sie diese Perspektive durch Ihr Foto und Sie schaffen spannende Aufnahmen. Vor allem bei kleinen Tieren wirkt ein Porträt besonders gut, wenn Sie sich mit ihnen auf eine Augenhöhe begeben – auch wenn Sie sich dafür schon mal auf den Boden legen müssen.

Beim Fotografieren des Tieres auf seine Bedürfnisse eingehen

Bevor Sie nun mit der Fotosession beginnen, sollten Sie aber nicht nur sich, sondern auch Ihren tierischen Freund darauf vorbereiten. Machen Sie das Tier mit der Kamera vertraut. Lassen Sie es zum Beispiel daran riechen, führen Sie ihm das Klickgeräusch des Auslösers vor.

Gehen Sie stets auf das Tier ein. Ist es aufgeregt und zappelig, beruhigen Sie es. Ist es schüchtern und ängstlich, geben sie ihm Zeit, anzukommen. Lassen Sie dem Fotomodell während der Aufnahmen auch genügend Zeit, sich auszuruhen. Wer die ganze Zeit gerufen wird und in die Kamera gucken soll, benötigt auch eine Pause.

Haben Hund, Katze oder Vogel und Co. gerade gar keine Lust, in die gewünschte Richtung zu schauen oder zu laufen, dann können Sie mit einem quietschenden Ball oder Gummitier die Aufmerksamkeit wecken. Das Lieblingsspielzeug und Leckerlis halten ein Tier generell bei Laune und locken es dorthin, wo Sie es fotografieren möchten.

Vielleicht organisieren Sie sich aber auch gleich noch einen Helfer, der das Tier ab und zu festhält, zu sich ruft oder einmal kräftigt streichelt, während Sie sich um Ihre Kamera kümmern.

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