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Radfahren im Winter: Tipps zur Beleuchtung

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Radfahren im Winter: Tipps zur Beleuchtung

| ih (CF)

Beim Radfahren im Winter ist es lebenswichtig, dass Sie auf die Beleuchtung des Bikes achten. Denn in der für die Jahreszeit typische Dunkelheit kann es schnell passieren, dass Sie andernfalls ein Hindernis übersehen und sich verletzten – oder aber, dass Sie von anderen Verkehrsteilnehmern nicht gesehen werden, was schlimme Folgen haben kann. Mit einigen Tipps können Sie dieses Risiko reduzieren.

Radfahren im Winter ohne Licht: Bußgeld droht

Doch obwohl es gefährlich ist, beim Radfahren im Winter ohne ausreichende Beleuchtung unterwegs zu sein, fahren viele Radfahrer ohne Licht. Laut dem ADAC haben rund 40 Prozent der Radfahrer keine oder nur eine mangelhafte Beleuchtung. Dabei schreibt die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) eine funktionierende Beleuchtung vor, andernfalls droht ein Bußgeld. Je nach Schwere des Tatbestandes kann dies bis zu 25 Euro betragen. Doch wer meint, dass diese Kosten gering seien, der vernachlässigt bestehende Gerichtsurteile: Werden Sie als Radfahrer, der ohne Licht fährt, in einen Unfall verwickelt, kann Ihnen Alleinverschulden vorgeworfen werden. (Betrunken Radfahren: Vorsicht Führerscheinverlust)

trax.de: Radfahren im Winter - Tipps zur Fahrradbeleuchtung

Bestandteile einer Beleuchtungsanlage

Ein Tipp für das Ausmaß der Beleuchtung: Orientieren Sie sich an den gesetzlichen Bestimmungen, damit Sie auf der sicheren Seite sind. Haben Sie ein Fahrrad mit Dynamo, sollte dieser eine Spannung von rund sechs Volt und eine Leistung von mindestens drei Watt haben, so der ADAC in einer Broschüre. Was unbedingt zu der Beleuchtungsanlage eines Fahrrads gehört, ist ein Rücklicht, das am besten mit Standlicht ausgestattet und in einer Höhe von mindestens 25 Zentimetern über dem Boden angebracht sein sollte. Auch ein großflächiger roter Rückstrahler am Gepäckträger sollte zur Ausstattung gehören. Für eine bessere Sichtbarkeit beim Radfahren im Winter sollten Sie außerdem Reflex-Streifen auf den Reifen anbringen, alternativ reichen auch gelbe Speichenreflektoren am Vorder- und Hinterrand (jeweils zwei).

Tipps: Das gehört an die Fahrrad-Vorderseite

An der Vorderseite des Fahrrads sollte auf jeden Fall ein Frontscheinwerfer angebracht sein, der idealerweise eine LED-Leuchte besitzt und über eine Sensor- und Standlichtfunktion verfügt. Tipp: Heutige Fahrradscheinwerfer haben mindestens 25 Lux, was die Beleuchtungsstärke in einem bestimmten Abstand zu einer Lichtquelle ausdrückt – eine Straßenbeleuchtung hat beispielsweise etwa zehn Lux. Es gibt jedoch auch Scheinwerfer, die bis zu 90 Lux vorweisen können. An der Vorderseite des Fahrrads sollte sich zudem ein weißer Frontreflektor befinden, der alternativ auch im Scheinwerfer integriert sein kann. Abgerundet wird die Beleuchtungsanlage durch gelbe Reflektoren an den Pedalen. (Fahrradtouren mit Kleinkindern - Was ist zu beachten?)

Ausdauersportarten und ihr Kalorienverbrauch
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Doch auch abseits der technischen Ausstattung gibt es den einen oder anderen Tipp, damit das Radfahren im Winter sicherer wird: Ziehen Sie beispielsweise Kleidung mit hellen Farben oder reflektierenden Nähten an. Alternativ können Sie auch Reflektoren an der Jacke anbringen oder eine Sicherheitsweste in leuchtenden Farben tragen.

Quelle: ih (CF)

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