26.07.2011, 14:26 Uhr | mb (CF)
Wenn Sie ein Pilzliebhaber sind, werden Sie hoffentlich den Pantherpilz kennen. Diesen dürfen Sie auf keinen Fall verspeisen, er gehört nämlich zu den Giftigsten Pilzen in Deutschland. Doch woran erkennt man den giftigen Pilz? Sehen Sie in unserer Fotoshow eine Auswahl giftiger Pilze, die auch in Deutschland vorkommen.
Der Pantherpilz ist so stark wie eine Droge und kann bei Verzehr tödlich sein. Der Pilz enthält soviel Gift, dass ein einziger Biss bereits genügt. Leider ist es so, dass dieser gerne mal mit einem Speisepilz verwechselt wird. Deswegen müssen Sie wirklich gut aufpassen, welchen Pilz Sie in den Korb legen. Der Pilz hat einen Hut mit einem Durchmesser von fünf bis zehn Zentimetern. Die Farben belaufen sich auf ocker bis braun. Ist der Pilz noch jung, ist er eher kugelförmig, erst später breitet er sich aus. Die Oberfläche ist mit weißen Flocken bedeckt, in der Fachsprache sagt man dazu Velumreste.
Pantherpilz: Achtung, hochgiftig! (Quelle: dpa)
Doch Vorsicht: Bei starkem Regenwetter verschwinden diese Reste und er unterscheidet sich nicht mehr von anderen Pilzen. Sie sollten sich an die regelmäßige Riefung am Rand halten, denn diese ist bei jedem Pantherpilz gleich. Auch am Stil können Sie ihn erkennen. Er ist ziemlich weiß und schlank und von einer hängenden Manschette umrandet. (Essbare Pilze erkennen und bestimmen)
Er riecht ein wenig nach Rettich, ist aber pures Gift. Pantherpilze stehen häufig unter Laubbäumen und Nadelbäumen, meistens dort, wo der Boden sehr säurehaltig ist. Die Saison ist Juli bis Oktober. Zu dieser Zeit sollten Sie besonders vorsichtig sein - und Finger weg vom Pantherpilz!
Generell gilt laut Deutscher Gesellschaft für Mykologie (DGfM): "Sammeln Sie nur Pilze, die Sie sicher kennen. Pilze, die Sie bestimmen, essen Sie bestimmt nicht! Erst wenn Sie sich nach wiederholter Bestimmung der Kenntnis sicher sind, denken Sie an die Bratpfanne." Wer nicht auf frische Pilze aus dem Wald verzichten will, sollte unbedingt folgenden Hinweis der DGfM beachten: "Lassen Sie sich Ihre Pilze nur von geprüften Pilzsachverständigen DGfM auf Essbarkeit hin überprüfen und fragen Sie ihn nach seinem Ausweis der DGfM". Lassen Sie im Zweifelsfall einen Pilz lieber stehen und gehen Sie kein Risiko ein.
26.07.2011, 14:26 Uhr | mb (CF)
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