28.05.2013, 12:12 Uhr | ms (CF)
Wer sich im eigenen Garten an die Pilzzucht herantraut, der hat einiges vor. Denn von der Herstellung des Substrates bis zur Impfung erfordert es schon einige Fachkenntnis. Doch der ausgewählte Fachhandel bietet hier ein wenig Unterstützung, sodass das Selbstzüchten gar nicht so schwer ist. Doch worauf sollten Sie bei der Pilzzucht unbedingt achten?
Die Pilzzucht auf Baumstämmen eignet sich vor allem im eigenen Garten, obwohl diese Methode oft weniger ertragreich ist als andere Formen der Zucht. Dennoch gibt es hier den Vorteil der minimierten Schimmelbildung. (Zubereitung von Speisepilzen: Tipps)
Pilzzucht im eigenen Garten: Schwierig, aber nicht unmöglich (Quelle: imago)
Die Laubbaum-Stämme sollten nicht älter als ein halbes Jahr sein, einen Umfang von etwa 50 Zentimetern haben und werden auf einen Meter gestückelt. Die aus dem Fachhandel besorgten Pilzbrut-Stäbchen werden in die Löcher gesetzt, die zuvor mit einer Bohrmaschine in den Stamm gebohrt wurden. Nach der Impfung der Stäbchen werden die Löcher mit Lehm oder Ähnlichem versiegelt, um die Pilzmyzelien vor Ungeziefer zu schützen.
Pilze können auch auf Strohballen im Garten gezüchtet werden. Aufgrund der Schimmelgefahr und der schnelleren Verwesung der Pilze sollte diese Art der Zucht allerdings intensiv kontrolliert werden. Wurde der Strohballen nicht schon vorher beimpft, so wird für diese Art von Zucht noch ein Substrat benötigt. Dieses ist als Stöckenbrut oder Myzelbrocken erhältlich.
Der Strohballen muss nun etwa zwei Tage lang in Wasser eingelegt werden und etwa einen Tag abtropfen. Nun ist er feucht genug, um das Substrat in den Strohballen zu betten. Hier ist auf ständige Feuchte zu achten, allerdings darf der Strohballen nicht tropfnass sein. Pilze können ganzjährig gezüchtet werden. (Rhabarber pflanzen und ernten: Marmelade aus dem eigenen Garten)
Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie (DGfM) warnt auf ihrer Homepage nachdrücklich: "Sammeln Sie nur Pilze, die Sie sicher kennen. Pilze, die Sie bestimmen, essen Sie bestimmt nicht! Erst wenn Sie sich nach wiederholter Bestimmung der Kenntnis sicher sind, denken Sie an die Bratpfanne." Auch bei der eigenen Pilzzucht sollten Sie unbedingt folgenden Hinweis der DGfM beachten: "Lassen Sie sich Ihre Pilze nur von geprüften Pilzsachverständigen DGfM auf Essbarkeit hin überprüfen und fragen Sie ihn nach seinem Ausweis der DGfM". Grundsätzlich gilt: Lassen Sie im Zweifelsfall einen Pilz lieber stehen und gehen Sie kein Risiko ein.
28.05.2013, 12:12 Uhr | ms (CF)
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