28.05.2013, 12:09 Uhr | ks (CF)
Einmal zubereitete Pilze aufwärmen oder rohe Pilze einfrieren? Das ist kein Problem, wenn Sie nicht alle Pilze, die Sie vorrätig haben, auf einmal verbrauchen möchten. Da Pilze sehr empfindlich sind, sollten Sie dabei jedoch einige Tipps beherzigen.
Sie kommen mit einem großen Korb voller frischer Pilze aus dem Wald oder vom Markt, verbrauchen aber nicht alle bei einer Mahlzeit? Dann können Sie die nicht benötigten Pilze problemlos einfrieren. Zunächst sollten Sie dafür die Pilze gut putzen und anschließend in kochendem Salzwasser mit einer Prise Zitronensäurepulver blanchieren. Anschließend trocknen Sie die Pilze gut ab und frieren sie danach sofort in einem gefriergeeigneten Gefäß ein. Danach sind die Pilze etwa ein halbes Jahr lang haltbar. (Zubereitung von Speisepilzen: Tipps)
Früher galt in der Küche als sicher: Pilzgerichte darf man nicht mehr als einmal erwärmen. Nach einem Bericht des Bayerischen Rundfunks ist dieser Grundsatz heute überholt. Er stammt aus einer Zeit, in der viele Haushalte noch nicht über Kühlschränke verfügten. Ungekühlt verderben Pilzgerichte schnell. Kühlen Sie die Reste der Mahlzeit aber schnell herunter, sind Sie auf der sicheren Seite, wenn Sie die Pilze aufwärmen möchten. Tipp: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt zu diesem Zweck ein Eiswasserbad. Bewahren Sie die Pilze anschließend bei etwa zwei bis vier Grad Celsius auf.
Wenn Sie die Pilze aufwärmen, sollten diese eine Temperatur von mindestens 70 Grad Celsius erreichen. Mehr als ein weiteres Mal sollten Sie die Pilze aber nicht aufwärmen, sonst besteht die Gefahr einer Verunreinigung mit Bakterien.
Wenn Sie Ihre eingefrorenen Pilze zu leckeren Pilzgerichten verarbeiten möchten, sollten Sie sie sofort verarbeiten und nicht langsam auftauen. "Geben Sie die Pilze direkt in die heiße Pfanne oder Brühe", zitiert die Nachrichtenagentur "dapd" dazu die Kochbuchautorin Renate Zollner. So bleibe das komplette Aroma erhalten, das sonst im Auftauwasser leicht verloren geht.
Die Deutsche Gesellschaft für Mykologie (DGfM) warnt auf ihrer Homepage nachdrücklich: "Sammeln Sie nur Pilze, die Sie sicher kennen. Pilze, die Sie bestimmen, essen Sie bestimmt nicht! Erst wenn Sie sich nach wiederholter Bestimmung der Kenntnis sicher sind, denken Sie an die Bratpfanne." Wer nicht auf frische Pilze aus dem Wald verzichten will, sollte unbedingt folgenden Hinweis der DGfM beachten: "Lassen Sie sich Ihre Pilze nur von geprüften Pilzsachverständigen DGfM auf Essbarkeit hin überprüfen und fragen Sie ihn nach seinem Ausweis der DGfM". Grundsätzlich gilt: Lassen Sie im Zweifelsfall einen Pilz lieber stehen und gehen Sie kein Risiko ein.
28.05.2013, 12:09 Uhr | ks (CF)
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