Pilze
Anischampignon: Vielseitig verwendbarer Speisepilz10.09.2013, 17:00 Uhr | af (CF)
Der mittelgroße Anischampignon gehört zu den beliebten Speisepilzen in den gemäßigten Klimazonen. Sein Fleisch ist fest und kompakt, sein Geschmack angenehm und sein Geruch speziell. Woran Sie den Speisepilz erkennen und von giftigen Pilzen unterscheiden können, erfahren Sie hier.
Der Name des Anischampignons geht auf seinen Duft zurück. Je nach Exemplar und Witterung riecht er mehr oder weniger deutlich nach Anis. Neben dem ungewöhnlichen Geruch schätzen Pilzsammler vor allem seinen nussigen Geschmack. Das Fleisch, dick und fest, ist in der Regel weiß, unter der Hutoberhaut mitunter hellgelb. Auch die Blätter sind nicht immer ganz weiß. Sie können eine graue oder rosa Färbung annehmen, später auch schokoladen- oder schwarzbraun werden. Wie bei anderen Champignons stehen die schmalen Blätter dicht.
Am Grund hat der Speisepilz eine knollige Verdickung. Der schuppige, an der Unterseite strahlenförmig gespaltene Stiel ist etwa 5 bis 15 Zentimeter lang und zwei bis drei Zentimeter dick. Auf ihm sitzt der 8 bis 20 Zentimeter breite Hut. Dieser ist anfangs kugelig, dann flacher gewölbt und breitet sich schließlich flach aus. Ebenso wie der Stiel ist der Hut weiß-gelblich gefärbt. Dieser gelbe Farbton verstärkt sich bei Druck oder Reiben.
Anischampignons wachsen zwischen Juni und September vorzugsweise in Laub- und Nadelwäldern, Parkanlagen, auf natürlich gedüngten Wiesen und Weiden sowie anderen humusreichen Böden, wie das Magazin "Der Tintling" berichtet. In einigen Fällen können Sie den Speisepilz sogar schon im Mai und noch im Oktober finden. Informieren Sie sich vorab über die regional festgelegten Begrenzungen bezüglich der Sammelmenge.
Verwechslungsgefahr besteht mit dem etwas schmächtigeren Dünnfleischigen Anischampignon, ebenfalls einem essbaren Pilz, und dem Giftegerling, auch Karbolegerling genannt. Unterscheiden können Sie die beiden Arten anhand ihres Geruchs. Während der Speisepilz angenehm pilzig und nach Anis riecht, verströmt der ungenießbare Egerling einen unangenehmen Gestank nach Tinte oder Karbol. Auch jungen Fruchtkörpern von Knollenblätterpilzen ähnelt der Anischampignon. Diese haben jedoch weiße Lamellen und eine deutliche Knolle, an der sich eine tütenförmige Tasche oder warzenbesetzte Ringe befinden. Bei Druck oder Reiben verfärben sie sich nicht. Eine eindeutige Bestimmung sollte jedoch ein Fachmann vom Deutschen Gesellschaft für Mykologie (DGfM) vornehmen.
10.09.2013, 17:00 Uhr | af (CF)
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