Pilze
Hexenröhrling: Nur zubereitet essbarer Pilz10.09.2013, 16:19 Uhr | fo (CF)
Von Mai bis Oktober können Sie den Flockenstieligen Hexenröhrling im Flachland unter Eichen und Rotbuchen, im Bergland unter Fichten und Tannen entdecken. Verwechselungsgefahr besteht im Grunde nur mit dem Netzstieligen Hexenröhrling. Beide Pilze sind nur verarbeitet essbar.
Aufgrund seines milden und angenehmen Geschmacks gehört der Flockenstielige Hexenröhrling zu den besonders geschätzten Speisepilzen. Das gilt allerdings nur im gegarten Zustand. Bei der Zubereitung sorgt die Hitze dafür, dass die nicht stabilen Giftstoffe zerfallen und aus einem giftigen ein essbarer Pilz wird. Dennoch können in seltenen Fällen Darmstörungen auftreten. Um dies zu vermeiden, sollten Sie während und nach dem Verzehr von Hexenröhrlingen auf Alkohol verzichten.
An diesem Exemplar des Hexenröhrlings erkennt man deutlich die bläuliche Verfärbung der Druckstelle (Quelle: ARCO IMAGES/imago)
Auch sein naher Verwandter, der Netzstielige Hexenröhrling, ist roh nicht essbar. Beide Sorten laufen im Schnitt rasch und dunkel an. Unterscheidungsmerkmal ist der Stiel, der beim Netzstieligen Röhrling von einem orangeroten bis purpurfarbenen Netz überzogen ist.
Im Gegensatz dazu ist der Stiel des Flockenstieligen Hexenröhrlings mit kleinen orange- oder karminroten Punkten besetzt. Er wird zwischen fünf und zwölf Zentimetern lang und zwischen zwei und vier Zentimetern dick. Bei Druck verfärbt er sich wie die Röhren des Pilzes schnell dunkelblau. Normalerweise sind diese grünlich-gelb. Die ein bis drei Zentimeter langen Röhren haben enge Mündungen und sind am Stiel ausgebuchtet angewachsen.
Auch das feste Fleisch läuft beim Durchschneiden oder Brechen sofort dunkel an, meist grünbläulich. Nach einiger Zeit verblasst diese Farbe jedoch wieder und tendiert eher zum Gräulichen. Außen ist der 8 bis 20 Zentimeter breite Hut braun. Seine Form ist anfangs halbkugelig, dann polstermäßig gewölbt. Im jungen Alter und trockenen Zustand ist die Konsistenz samtig und feinfilzig, im feuchten eher klebrig-schmierig.
Um einen essbaren von einem giftigen Pilz unterscheiden zu können, sind Fachkenntnisse notwendig. Ein Experte von der Deutschen Gesellschaft für Mykologie (GDfM) kann Ihnen weiterhelfen. Die zulässigen Höchstmengen beim Sammeln unterscheiden sich je nach Bundesland.
10.09.2013, 16:19 Uhr | fo (CF)
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