Pilze
Pilzvergiftung: Symptome richtig erkennen06.09.2013, 12:09 Uhr | ks (CF)
Der Verzehr giftiger Pilze kann unter Umständen tödliche Folgen haben. Deswegen sollten Sie wissen, woran Sie eine Pilzvergiftung erkennen können. Davon abzugrenzen sind Symptome einer Lebensmittelvergiftung durch den Konsum verdorbener oder aufgewärmter Speisepilze.
Laut den Experten von "gesundheit.de" sind echte Vergiftungen eher selten: In vier von fünf Fällen seien die Pilze nicht giftig, sondern lediglich falsch zubereitet. Selbst viele Speisepilze sind roh nämlich unverträglich, andere werden beim Kochen ungenießbar. Auch durch erneutes Aufwärmen oder zu langer Lagerung können sich – wie bei anderen Lebensmitteln auch – Bakterien ansiedeln. Diese wiederum lösen eine Lebensmittelvergiftung aus und verursachen ähnliche Symptome wie bei einer Fleischvergiftung. Überschneidungen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten und -allergien erschweren es zusätzlich, eine Pilzvergiftung zu erkennen.
Schwere Vergiftungen wie die durch einen Knollenblätterpilz, die in 20 Prozent aller Fälle tödlich endet, zeigen in der Regel erst nach zwölf bis 16 Stunden Auswirkungen. Dann allerdings hilft selbst Erbrechen nicht mehr, um die Giftstoffe aus dem Körper zu bekommen. Innerhalb weniger Minuten bis zu vier Stunden nach der Mahlzeit sind hingegen eher leichte Beschwerden üblich.
Wie das Gesundheitsportal "lifeline.de" betont, können je nach Pilzart und enthaltenen Giftstoffen unterschiedliche Symptome auftreten. Dennoch häufen sich Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Bauchkrämpfe und Durchfall – und zwar unabhängig davon, ob es sich um eine echte Vergiftung oder eine missglückte Zubereitung handelt. Im Vergleich zu diesen unspezifischen Symptomen deuten Wahrnehmungsstörungen deutlicher auf eine Vergiftung hin. An Halluzinationen, Angstattacken, Benommenheit oder aber krankhafter Unruhe, Schwindel, Atembeschwerden, Verwirrtheitszuständen, Gehstörungen, Muskelzuckungen, Krämpfen und Herzrasen können Sie eine Pilzvergiftung erkennen.
Sobald derartige Beschwerden auftreten, sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen oder eine Giftnotrufzentrale kontaktieren. Hierbei gilt: Je schneller Sie reagieren, desto größer sind die Chancen, dass alles glimpflich ausgeht. Ansonsten kann der Verzehr lebensbedrohliche Folgen haben, wenn irgendwann Leber und Niere versagen.
06.09.2013, 12:09 Uhr | ks (CF)
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