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Beim Fastenwandern wird die Entschlackung und Reinigung des Körpers mit schonender Bewegung kombiniert. Die dank fehlender Verdauung eingesparte Energie kann vom Körper vermehrt in die Zellregeneration investiert werden. Der gewünschte Fasten-Effekt wird dadurch schneller und intensiver erreicht.
Fastenwandern kommt nur für gesunde Menschen infrage. Bereits ein paar Tage vor dem Beginn des Fastens werden tierische Produkte, Kaffee, Alkohol und Nikotin vom Ernährungsplan gestrichen. Rohes Gemüse und Obst sind in der Zeit die Hauptnahrungsmittel. Wer rechtzeitig mit dieser Ernährungsumstellung beginnt, kann schon einige Tage vor dem Wandern mit dem Fasten beginnen. Der Körper kann so in den kritischen Tagen eher zur Ruhe kommen. Anschließend folgt eine Woche Fastenwandern. Jetzt kommen sowohl Entgiftung, Entschlackung als auch generelle Stoffwechselabläufe richtig in Schwung.
Wer das Fastenwandern einmal ausprobieren möchte, kann sich einer Gruppe anschließen. Entweder treffen sich alle jeden Morgen oder das Fastenwandern schließt das Übernachten in einem Fastenhaus ein. Während des mehrtägigen Fastens werden jeden Tag Wanderungen unternommen.
Da der Körper regelmäßig Bewegung bekommen soll, fallen Wanderungen wegen schlechten Wetters nicht aus. Die Wanderstrecken können ca. 10 Kilometer pro Tag umfassen. Wasser, Tee, Saft, Molke und etwas Honig bilden die Wegzehrung. Beim Fastenwandern kommt es jedoch nie auf körperliche Höchstleistungen an. Die schonende Bewegung in freier Natur soll den Körper in seiner Arbeit lediglich unterstützen.
Quelle: cf (CF)