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Otto Buchinger hat im Jahre 1935 die Grundlagen des modernen Heilfastens gelegt. Heilfasten wurde in der Antike zur Heilung von Krankheiten angewandt. Doch was genau verbirgt sich eigentlich hinter Buchinger Programm zum Heilfasten? Folgende Anleitung gibt darüber Aufschluss.
Otto Buchinger hat den Begriff Heilfasten definiert und neben der Eröffnung einer eigenen Fastenklinik auch zahlreiche Fachbücher zum Thema veröffentlicht. Das Heilfasten selbst hat laut Buchinger neben der körperlichen immer auch eine spirituelle Komponente. Neben der Umstellung der Ernährung gehören unter anderem Bäder, Massagen und Atemtraining sowie unterschiedliche naturheilkundliche Verfahren zur Durchführung dieser Fastenvariante. Zwar verlieren die Fastenden immer auch Gewicht, dies steht jedoch beim Fasten nach Buchinger nicht im Vordergrund.
Am häufigsten wird die Trinkkur angewendet, bei der Sie ausschließlich flüssige Nahrung zu sich nehmen. Sie beginnen mit einem oder auch mit zwei Entlastungstagen zur Vorbereitung und führen im Anschluss an die Fastenzeit ebenso viele Aufbautage durch. Insgesamt dauert die Kur zwischen ein bis vier Wochen, wobei Sie Ihrem Körper pro Tag maximal 500 Kalorien in Form von Säften, Brühe, Tee und Wasser zuführen.
Zusätzlich zur Umstellung der Ernährung wird bei Buchinger noch die Darmentleerung und Reinigung in Form von Einläufen oder Abführmitteln angewandt. Mit speziellen Leberwickeln soll die Reinigung von Giftstoffen zusätzlich unterstützt werden, wobei die Wirksamkeit wissenschaftlich bisher nicht eindeutig bewiesen wurde. Einen positiven Einfluss hat das Fasten laut einiger Ärzte zum Beispiel auf Diabetes, Rheuma oder bei Allergien und Darmerkrankungen. Generell gilt: Bevor Sie mit dem Fasten beginnen, sollten Sie sich beim Arzt gründlich durchchecken lassen, um gesundheitliche Risiken auszuschließen. (Heilfasten: Positive Effekte auf die Gesundheit)
Quelle: wp (CF)