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Heilfasten hat auf die Gesundheit sowie den Geist einen positiven Effekt, wenn es richtig durchgeführt wird. Die Gründe, um zu fasten, sind dabei ganz unterschiedlich. Die einen machen es aus gesundheitlichen Gründen, um Symptome einer Erkrankung zu lindern, bei anderen wiederum steht der religiöse Effekt der spirituellen Reinigung im Vordergrund.
Heilfasten bewirkt bei vielen Menschen, dass das Ernährungsverhalten etwas bewusster wird, und führt so eventuell sogar zu einer Veränderung des Lebensstils. Obwohl das Abnehmen beim Fasten nicht im Vordergrund steht, kann es durch die Ernährungsumstellung auch langfristig zu einer Gewichtsreduzierung kommen.
Ein weiterer positiver Effekt auf die Gesundheit lässt sich bei verschiedenen Krankheiten wie beispielsweise Rheuma oder Darmerkrankungen beobachten, allerdings ist das medizinisch nicht einwandfrei bewiesen.
Die Gesundheit profitiert beim Fasten durch die Entgiftung und Entschlackung des Körpers sowie die Entlastung der Verdauung durch den Verzicht auf feste Nahrung. Wer an einer Krankheit leidet und zum ersten Mal eine Fastenkur durchführen möchte, sollte sich grundsätzlich vorher noch vom Arzt gründlich durchchecken lassen.
Fasten hat auch einen positiven Effekt auf die psychische Gesundheit, da es zu einer Entspannung kommt, wenn man sich eine Auszeit aus dem stressigen Alltagsleben nimmt und sich ausschließlich mit der körperlichen und geistigen Reinigung beschäftigt.
Doch Vorsicht: Heilfasten kann in einigen Fällen nicht gesund, sondern eher schädlich für den Körper sein. Schwangere und Kinder sollten grundsätzlich nicht fasten, da deren Körper viele Nährstoffe und Vitamine benötigen. Auch während der Stillzeit ist Fasten nicht erlaubt.
Wenn Sie an Herzerkrankungen oder Diabetes leiden, kann das Fasten sogar lebensbedrohlich für Sie werden, da sich ein Mangel an Mineralstoffen und Kohlenhydraten negativ auf das Herz beziehungsweise den Blutzuckerspiegel auswirken kann. (Risiken beim Fasten: Wann es gefährlich wird)
Quelle: md (CF)