| aw (CF)
Im Islam heißt die traditionelle Fastenzeit "Ramadan" und ist eine Zeit, in der tagsüber auf jegliche Nahrung verzichtet wird. Die Fastenzeit verschiebt sich zeitlich Jahr für Jahr um 10 Tage nach vorn. Was gibt es zum Ramadan noch zu wissen?
In der Fastenzeit darf in der Zeit zwischen dem Sonnenaufgang und dem Sonnenuntergang grundsätzlich nichts gegessen und getrunken werden. Aus diesem Grund kommen viele Familien im Ramadan abends zusammen, um gemeinsam ein üppiges Mahl zu zelebrieren.
Gebet während des Fastenmonat Ramadan (Quelle: imago)
Je nachdem in welcher Jahreszeit gerade Ramadan ist, fällt es den Menschen schwerer oder leichter, den ganzen Tag auf Essen und Trinken zu verzichten. Kranke Menschen, Kinder und Schwangere dürfen wegen der großen Belastung nicht fasten. Allerdings müssen die Kranken die Fastenzeit nachholen, sobald sie wieder gesund sind und die Schwangeren, sobald das Kind geboren ist beziehungsweise die Stillzeit endet. Denn wenn etwa Frauen trotz Schwangerschaft fasten, kann das schwerwiegende körperliche Folgen für das Ungeborene haben. (Fastenpille im Ramadan: Erlaubt oder Mogelversuch?)
Das Ramadanfest ist das zweitwichtigste Ereignis nach dem islamischen Opferfest und endet mit dem Zuckerfest, an dem Kinder, ähnlich wie beim Halloween, von einem Haus zum nächsten Haus wandern, um Süßes einzufordern. (Praktische Tipps für Ramadan)
Quelle: aw (CF)