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Der aus Südamerika stammende Mate-Tee hat nicht nur ähnlich wie Kaffee eine aufputschende Wirkung, sondern senkt gleichzeitig das Hungergefühl. Er soll sich deshalb für Diäten eignen und allgemein beim Abnehmen helfen. Wir erklären, wie man Mate-Tee richtig zubereitet und wie viel von diesem Tee wirklich gesund ist.
Südamerikas Nationalgetränk Mate-Tee wird aus den Blättern des Mate-Strauchs hergestellt, einer Pflanzenart aus der Gattung der Stechpalmen. Das Aufgussgetränk enthält eine Reihe gesunder Nährstoffe: Magnesium, Kalzium, Vitamin A, B und C, Rutin, Chlorogensäure, Saponine sowie Theobromin und Theophyllin. Außerdem findet sich zwischen 0,3 und 1,5 Prozent Energie bringendes Koffein in den Blättern. Dem Tee werden eine Reihe positiver Wirkungen für Nerven, Muskeln und Stoffwechsel zugesprochen: so soll er schweißtreibend, kreislaufstärkend und harntreibend sein, die Speichel- und Magensaftbildung fördern und damit die Verdauung unterstützen.
Mate-Tee sollte mindestens fünf bis zehn Minuten ziehen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Beim Abnehmen dient er vor allem als natürlicher Appetitzügler. Sie sollten ihn daher etwa eine Stunde vor den Mahlzeiten zu trinken. Auch in Verbindung mit einer Diät kann der Genuss sinnvoll sein: die im Tee enthaltenen Vitamine, Mineralien und Spurenelemente liefern nötige Ausgleichsstoffe, die dem Körper an anderer Stelle vorenthalten werden. Mate-Tee ist hierzulande als Arzneimittel zugelassen und ist in der Apotheke genauso erhältlich wie im Teegeschäft. (Mate: Was ist das eigentlich für ein Getränk?)
Traditionell wird Mate-Tee in einer sogenannten Kalebasse serviert, die aus der ausgehöhlten und getrockneten Hülle eines Flaschenkürbisses hergestellt wird. Um das Nationalgetränk auch hierzulande richtig zuzubereiten, sollten Sie nicht mehr als drei Teelöffel Mateblätter mit einem Liter heißem Wasser ansetzen. Die Temperatur des Wassers sollte dabei nicht mehr als 80 Grad betragen, da das Wasser beim Sieden mehr Geschmacksstoffe aufnimmt und die Aufgüsse bitter werden lässt.
Lassen Sie den Tee mindestens fünf bis zehn Minuten ziehen – anschließend können Sie ihn entweder heiß oder kalt trinken. Da der erste Aufguss bitter schmecken kann, empfiehlt es sich, diesen zu entsorgen und erst den zweiten zu trinken. Hierzulande wird er gerne mit Milch oder aromatisiert getrunken. An heißen Sommertagen kann Mate-Tee mit Eis oder Limonensaft schön erfrischend sein. (Mit Ingwer-Tee den Stoffwechsel anheizen)
Genießen Sie hin und wieder eine Tasse Mate-Tee, profitieren Sie neben dem Abnehmen bei einer Diät von weiteren positiven Nebenwirkungen: So hat das intensive Getränk nicht nur Einfluss auf die Verdauung, indem Speichelfluss und Magensaftbildung angeregt werden, sondern es fördert gleichzeitig den Stoffwechsel und regt damit auch die Fettverbrennung im Körper an. Eine Studie der Universität von Illinois ergab, dass Mate sogar Darmkrebs vorbeugen kann.
Bei übermäßigem Genuss hingegen kann der Tee wiederum gesundheitsschädlich sein und das Risiko erhöhen, an Blasen-, Speiseröhren oder Lungenkrebs zu erkranken. Angenommen wird, dass dieser Nebeneffekt durch hohe Anteile von polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen und Benzo(a)pyrene bedingt ist. Es wird davon ausgegangen, dass diese Stoffe im Falle einer Rauchtrocknung der Mateblätter entstehen. (Schwimmen: Der ideale Sport zum Abnehmen)
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Quelle: mà (CF)