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Bei Durchschlafstörungen greifen Betroffene oft viel zu schnell zu Schlafmitteln oder anderen Medikamenten, damit sich die ersehnte Nachtruhe einstellt. Dabei gibt es viele andere Tipps, die Ihnen helfen können. Unabhängig davon ist es wichtig, dass Sie den Ursachen der Schlafprobleme auf den Grund gehen.
Wenn Sie an Durchschlafstörungen leiden, können Sie sich sicher sein, dass Sie damit nicht alleine sind. Laut dem Nachrichtenportal "Der Westen" sind 10 bis 20 Prozent der Bundesbürger von chronischen Schlafstörungen betroffen. Sie sollten dieses Problem ernst nehmen, da Bluthochdruck oder auch Depressionen die Folge sein können. Wenden Sie sich frühzeitig an Ihren Hausarzt, denn die medizinischen Therapiemöglichkeiten sind vielfältig: "Vor der ganzheitlichen Therapie und eventuell verordneten Schlafschule finden ausführliche Untersuchungen, die Erhebung wichtiger Laborwerte, und umfassende Gespräche statt. Für eine gründliche Diagnose ist zudem die moderne Schlafdiagnostik in einem Schlaflabor unerlässlich'', so Dr. Günter Gerhardt, medizinischer Direktor der Aslan Klinik in Olsberg, gegenüber "Der Westen". (Mit diesen Tipps schaffen Sie es, besser einzuschlafen)
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Ein wichtiger Tipp ist, dass Sie den Ursachen für die Durchschlafstörungen auf den Grund gehen. Greifen Sie nicht einfach auf Schlafmittel zurück. Diese Maßnahme sollten Sie nur als letzte Möglichkeit in Erwägung ziehen. Außerdem sollten Sie solche Präparate immer nur in Absprache mit Ihrem Arzt verwenden – und dann auch nur über einen kurzen, überschaubaren Zeitraum. Wer dauerhaft zu klassischen Schlafmitteln greift, droht irgendwann nicht mehr ohne diese einen ruhigen Schlaf zu finden.
Damit Sie nicht die ganze Nacht wach im Bett liegen, können einige Tipps helfen. Versuchen Sie, entspannt zu Bett zu gehen und nicht viel zu grübeln oder nachzudenken. Mit etwas Übung gelingt es Ihnen akute Probleme oder auch banale Alltagssorgen einfach zurückzulassen – lösen können Sie diese vor dem Einschlafen ohnehin nicht. Auch Ihre Ernährung kann eine Rolle spielen, was Durchschlafstörungen anbelangt. Vermeiden Sie beispielsweise zu viel Alkohol am Abend. Denn auch wenn Sie dadurch vielleicht leichter einschlafen können, werden Sie in der Regel nach kurzer Zeit wieder wachen. (Nachtmilchkristalle: Einschlafhilfe oder Werbegag?)
Auch auf Koffein und schweres Essen sollten Sie direkt vor dem Gang ins Bett verzichten. Zudem sollten Sie darauf achten, dass es in Ihrem Schlafzimmer weder zu warm noch zu hell oder laut ist. Wenn Sie dennoch nicht schnell einschlafen können, sollten Sie sich nicht unter Druck setzen, indem Sie eine Erwartungshaltung aufbauen – konzentrieren Sie sich nicht darauf, dass der Schlaf endlich kommen möge.
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Es gibt jedoch auch einige einfache Tipps, mit denen Sie Ihre Durchschlafstörungen lindern können, wie amerikanische Schlafforscher der Universität Pittsburgh um Daniel Buysse herausfanden. In den Ergebnissen Ihrer Studie, die Sie im "Archives of Internal Medicine" veröffentlichten, geben Sie einige hilfreiche Tipps. Wichtig ist demnach, dass Sie die Zeit im Bett möglichst reduzieren sollten. Gehen Sie daher nur dann ins Bett, wenn Sie müde sind. Zudem sollten Sie im Bett nicht fernsehen oder lesen. Morgens sollten Sie unabhängig von der Schlafdauer immer zur gleichen Zeit aufstehen. Wenn Sie sich an diese Tipps halten, sollen sich laut der Studie Durchschlafstörungen in nur vier Wochen deutlich reduzieren lassen. (Schlafstörung bei Vollmond: Was ist wirklich dran?)
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Quelle: mp (CF)