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Gicht betrifft oft die Gelenke, Hände, Finger oder Zeh

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Auf Purin achten  

Gicht beginnt oft an Fingern und Zehen

| pk (CF)

Gicht (auch Hyperurikämie) ist eine erblich bedingte Stoffwechselerkrankung. Begünstigt wird sie durch ungesunde Ess-und Trinkgewohnheiten. Wenn der Harnsäurespiegel im Blut erhöht ist, können starke Schmerzen in den Gelenken die Folge sein. Häufig manifestiert sich die Gicht im Finger oder im Fuß.

Wie entsteht Gicht?

Das Problem entsteht, wenn Betroffene übermäßig purinreiche Lebensmittel aufnehmen. Zu diesen Lebensmitteln zählen unter anderem stark gesalzener Fisch, Muscheln, Wild, Hackfleisch oder Innereien. Das Purin bildet im Körper Harnsäure. Gicht entsteht, wenn zu viel Harnsäure anfällt, der Körper aber zu wenig ausscheiden.

Gicht betrifft oft die Gelenke, Hände, Finger oder Zeh. Gicht am Daumengrundgelenk ist keine Seltenheit (Quelle: imago/Chromorange)

Gicht am Daumengrundgelenk ist keine Seltenheit (Quelle: Chromorange/imago)

Harnsäurekristalle verursachen Beschwerden

Die Harnsäure, die nicht ausgeschieden wird, lagert sich in Gelenken, Schleimbeuteln und Sehnen ab. Die scharfen Harnsäurekristalle verursachen an der betreffenden Stelle eine schmerzhafte Entzündung. Besonders häufig betroffen sind die Gelenke an der Hand und am Finger. Auch der Fuß und die Zehen, Knie, Ellenbogen und die Schulter sind typische Stellen, an denen sich die Gicht manifestiert. Weitere häufig betroffene Körperstellen sind der Mittelfuß-, Sprung- und Kniegelenke sowie Daumengrundgelenke.

Symptome der Gicht erkennen

Das betreffende Gelenk schmerzt, reagiert empfindlich auf Berührung, ist rot und geschwollen. Ein Gichtanfall kommt häufig in der Nacht. Typischerweise können die Patienten noch nicht einmal die Bettdecke auf der schmerzhaften Körperstelle ertragen.

Erste Anzeichen einer Gicht nicht ignorieren

Gicht sollte in jedem Fall so schnell wie möglich behandelt werden. Sonst besteht die Gefahr, dass es zu dauerhaften Schäden kommt wie etwa bleibende Gelenkveränderungen. Sogenannte Gichtknoten bilden sich unter der Haut – vor allem an Ellenbogen, Händen und Füßen. Eine solch negative Krankheitsentwicklung wird noch begünstigt durch eine zu späte Diagnose oder unzureichende Behandlung.

Ernährungsumstellung wirkt Gicht entgegen

Soweit muss es aber nicht kommen, wenn Sie auf die richtige Ernährung achten. Nehmen Sie also purinhaltige Lebensmittel nur in Maßen zu sich. Lebensmittel, die nur wenig Purine enthalten, könne unbedenklich verzehrt werden. Dazu gehören unter anderem Kaffee, Milch, Reis, frisches Obst oder Getreideprodukte. Welche Lebensmittel Sie essen können und welche problematisch sind, entnehmen Sie unserer Purintabelle.

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