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Bandscheibenvorfall LWS, HWS, BWS: Symptome und Therapie

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Diskusprolaps der HWS, BWS, LWS  

Symptome und typische Anzeichen eines Bandscheibenvorfalls

| me (CF)/ CM

Ein Bandscheibenvorfall ist eine sehr schmerzhafte Angelegenheit. Am häufigsten sind die Lendenwirbelsäule und die Halswirbelsäule betroffen. Wir erklären, was ein Bandscheibenvorfall ist und was die typischen Symptome sind.

Was ist ein Bandscheibenvorfall?

Ein Bandscheibenvorfall wird in der Fachsprache auch als Bandscheibenprolaps oder Diskusprolaps bezeichnet. Laut "Apotheken Umschau" ist es eine "meist schlagartig auftretende, sehr schmerzhafte Erkrankung, die mit Rückenschmerzen, teilweise auch mit Lähmungen und Sensibilitätsstörungen verbunden ist".

Bandscheibenvorfall LWS, HWS, BWS: Symptome und Therapie. Ein Bandscheibenvorfall trifft meist den Lendenwirbelbereich (Quelle: imago)

Ein Bandscheibenvorfall trifft meist den Lendenwirbelbereich (Quelle: Emil Umdorf/imago)

Doch wie kommt es zum Vorfall der Bandscheiben? Die Bandscheiben bestehen aus einem äußeren Faserring und einem inneren, gallertartigen Kern. Durch Verschleiß oder eine Verletzung reißt bei einem Bandscheibenvorfall der äußere Ring. Die Gallertmasse tritt aus und wölbt sich zwischen den Wirbeln aus. 

Im Volksmund heißt es dann, die Bandscheibe drückt auf die Nerven. Dies ist aus medizinischer Sicht nicht ganz korrekt. Wie das Online-Portal „Endoprosthetics Guide“ schreibt, greift die Gallertmasse die umliegenden Spiralnerven an, wodurch sich die Nervenwurzeln entzünden. Dadurch entsteht der starke Schmerz entlang der Nervenbahnen, den wir als Bandscheibenvorfall kennen.

Bandscheibenvorfall: Wer ist betroffen?

Bandscheibenschäden gehören zu den häufigsten Ursachen quälender Rückenschmerzen. Der "Tagesspiegel" schreibt, dass jährlich fast 180.000 Menschen einen Bandscheibenvorfall erleiden. Von denen müssen rund 70.000 bis 80.000 operiert werden. Betroffen sind Männer und Frauen gleichermaßen. Erste Beschwerden treten in der Regel im Alter ab 30 Jahren auf.

Die Symptome für einen Bandscheibenvorfall richten sich stark nach der betroffenen Region. Am häufigsten, bei rund 90 Prozent aller Fälle, treten Bandscheibenvorfälle im Bereich der Lendenwirbelsäule (LWS) auf. Mit weitem Abstand folgen Bandscheibenvorfälle im Bereich der Halswirbelsäule (HWS). Ganz selten, bei ca. zwei Prozent alle Fälle, sind es Vorfälle im Bereich der Brustwirbelsäule (BWS).

Symptome beim Bandscheibenvorfall der HWS

Ist die Halswirbelsäule betroffen, treten die Schmerzen zumeist in den Regionen zwischen dem 5. und 6 oder dem 6. und 7. Halswirbel auf. Ein typisches Symptom bei einem Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule (HWS) ist der in den Arm ausstrahlende Schmerz. Weitere Symptome sind Empfindungsstörungen in beiden Armen wie Kribbeln oder Taubheitsgefühle in Hand und Fingern.

In schweren Fällen kann es sogar zu Muskelschwächen und Lähmungserscheinungen kommen, so das digitale Portal „Rückenschmerz“. Sind nicht nur die Spiralnerven entzündet, sondern auch das Rückenmark betroffen, kann als Komplikation ein vorübergehendes Querschnittssyndrom - ein teilweiser Funktionsausfall) auftreten.

Symptome beim Bandscheibenvorfall der BWS

Am seltensten sind Vorfälle im Bereich der Brustwirbelsäule. Das ist damit zu erklären, dass die Wirbelsäule im Brustbereich nur gering beweglich ist. Zu den Symptomen bei einem Bandscheibenvorfall der BWS zählen Schmerzen, die hauptsächlich auf den betroffenen Wirbelabschnitt begrenzt sind.

Symptome beim Bandscheibenvorfall der LWS

Ein Bandscheibenvorfall im Bereich der Lendenwirbelsäule wird auch als lumbaler Bandscheibenvorfall bezeichnet. Betroffen sind entweder die Regionen zwischen dem 4. und 5. Lendenwirbel oder zwischen dem 5. Lendenwirbel und dem 1. Steißbeinwirbel.

Das typische Symptom eines Vorfalls im Bereich der LWS ist ein scharfer und stechender Schmerz, der im unteren Rücken auftritt. In schwereren Fällen strahlt dieser Schmerz über den Oberschenkel bis in die Kniegelenke und Füße aus.

Woran erkenne ich einen Bandscheibenvorfall?

Rückenschmerzen sind zwar typisch für einen Bandscheibenprolaps, müssen aber nicht gleich Vorboten sein. Vielmehr sind sie viel häufiger Folge einfacher Muskelverspannungen aufgrund fehlerhaftem Sitzverhaltens oder sportlicher Überanstrengung. Diese Schmerzen verschwinden normalerweise, je nach der Stärke der Verspannung, nach zwei bis drei Tagen von allein. Sollte der Schmerz allerdings andauern oder sich verschlimmern, ist es ratsam einen Arzt aufsuchen, um eventuelle Schädigungen an der Wirbelsäule frühzeitig zu erkennen und behandeln zu lassen.


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