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Bandscheibenvorfall: Symptome, Therapie, Vorbeugung

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Gelenke & Knochen

Bandscheibenvorfall: Symptome, Therapie, Vorbeugung

20.08.2013, 16:43 Uhr | me (CF)/ses

Eine falsche Bewegung in einem ungünstigen Moment, und schon können sich Teile Ihrer Wirbelsäule vorwölben und Nerven einquetschen. Die Bandscheiben verschieben sich und drücken auf die Spinalnerven oder in Einzelfällen auch auf das Rückenmark. Dies führt zu stichartigen Schmerzen in Rücken, Hals oder Schulter. Wir erklären, woran Sie einen Bandscheibenvorfall erkennen und wie er behandelt werden kann.

Was ist ein Bandscheibenvorfall?

Ein Bandscheibenvorfall, in der Fachsprache Bandscheibenprolaps oder Diskusprolaps, ist laut "Apotheken Umschau" eine "meist schlagartig auftretende, sehr schmerzhafte Erkrankung, die mit Rückenschmerzen, teilweise auch mit Lähmungen und Sensibilitätsstörungen verbunden ist". Die Ursache ist oft eine Überlastung bei Vorschädigung der Bandscheiben. Auch falsches oder zu schweres Heben kann zu einem Bandscheibenvorfall führen. Ein Prolaps kann aber auch ohne äußeren Anlass auftreten. Eine konservative Behandlung - also mit Medikamenten - ist in den meisten Fällen möglich. Bei schwerwiegenden Fällen muss eine Operation erfolgen.

Ein Bandscheibenvorfall trifft meist den Lendenwirbelbereich (Quelle: imago)

Ein Bandscheibenvorfall trifft meist den Lendenwirbelbereich (Quelle: Emil Umdorf/imago)

Bandscheibenvorfall: Symptome

Bandscheibenschäden gehören zu den häufigsten Ursachen quälender Rückenschmerzen. Diese können aber auch andere Ursachen haben. Lassen Sie sich in jedem Fall von einem Arzt untersuchen und von ihm beraten. Der "Tagesspiegel" schreibt, dass jährlich fast 180.000 Menschen einen Bandscheibenvorfall erleiden, von denen etwa 80.000 operiert werden müssen. Bei einem Bandscheibenvorfall müssen nicht zwingend Schmerzen auftreten, doch in den meisten Fällen führt er zu akut auftretendem stechenden Schmerz in der Lendenwirbelsäule oder in den Beinen. Er kann sogar über die Knie bis in die Füße ausstrahlen.

Oft kommt es in den schmerzenden Bereichen zu Empfindungsstörungen, in Form von Taubheit, Kribbeln oder einer Muskelschwächung. Befindet sich der Bandscheibenvorfall im Bereich der Halswirbelsäule, führt dies zu Schmerzen in Schultern, Armen und Händen. In sehr seltenen Fällen kann ein Bandscheibenvorfall zu Problemen beim Stuhlgang und Wasserlassen führen, heißt es auf dem Gesundheitsportal www.onmeda.de.

Woran erkenne ich einen Bandscheibenvorfall?

Rückenschmerzen müssen aber nicht gleich die Vorboten eines Bandscheibenvorfalls sein. Sie können die Folge von einfachen Muskelverspannungen aufgrund fehlerhaftem Sitzverhalten oder sportlicher Überanstrengung sein. Solche Schmerzen verschwinden normalerweise, je nach der Stärke der Verspannung, nach zwei bis drei Tagen von allein. Sollte der Schmerz allerdings andauern oder sich verschlimmern, sollten Sie einen Arzt aufsuchen, um eventuelle Schädigungen an der Wirbelsäule frühzeitig zu erkennen und behandeln zu lassen.

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Therapiemöglichkeiten bei einem Bandscheibenvorfall

Wird der Bandscheibenvorfall nicht operiert, werden normalerweise Reha-Maßnahmen wie Sport verordnet. Hierbei soll die feine, tiefliegende Wirbelsäulenmuskulatur gestärkt werden. Die vier- bis achtwöchige Therapie umfasst eine Schmerztherapie und eine Umstellung der Lebensweise sowie viel Ruhe. Außerdem dient eine Physiotherapie dazu, die Muskulatur im Rücken zu kräftigen.

Ergänzend ist die Einnahme von Schmerzmitteln und Mitteln zur Muskelentspannung ratsam, um den Schmerzkreislauf zu durchbrechen, rät die "Apotheken Umschau". Allerdings sollte die Einnahme von Schmerzmitteln nur nach Absprache mit einem Arzt erfolgen. Eine Operation ist nur bei Nervenschädigungen notwendig, in den meisten Fällen reicht die konservative Therapie aus, um einen Bandscheibenvorfall zu kurieren.

Wie kann man einem Bandscheibenvorfall vorbeugen?

Wie das Erfahrungsportal www.diebandscheibe.de erklärt, können Bandscheibenvorfälle mit rumpfkräftigenden Sportarten wie etwa Nordic Walking, Yoga, Rückenschwimmen, Liegestützen oder auch gezieltem Gerätetraining vorgebeugt werden.

Bis zu 80 Prozent der Kosten für Primärpräventionskurse für Menschen, die noch keine Beschwerden mit der Bandscheibe haben, werden von den Krankenkassen übernommen. Einige Krankenkassen bieten sogar eigene Vorsorgekurse und Beratungen rund ums Thema an. Am besten Sie erkundigen sich bei Ihrer Krankenkasse, welche Präventionsmaßnahmen angeboten werden.

20.08.2013, 16:43 Uhr | me (CF)/ses

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