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Zahnfleischentzündung: Das können Sie dagegen sein

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Was tun bei einer Zahnfleischentzündung?

| me (CF)/ses

Zahnfleischentzündungen entstehen meist durch mangelnde Mundhygiene und sind nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Sobald sich eine dauerhafte Rötung im Mund abzeichnet, sollten Sie bestimmte Tipps beachten. Wenn Sie zudem noch Zahnfleischbluten haben, könnte eine Parodontitis dahinterstecken, die im schlimmsten Fall zu Zahnausfall führen kann.

Wie entsteht eine Zahnfleischentzündung?

Wenn sich Zahnschmerzen als eine Zahnfleischentzündung, auch Gingivitis genannt, entlarven, ist der Grund dafür meist Bakterien in der Mundhöhle. Diese können sich vor allem dann ausbreiten, wenn Sie Ihre Mundhygiene vernachlässigen. Mangelnde Zahnpflege führt zu vermehrtem Zahnbelag (Plaque) auf der Zahnoberfläche und am Zahnfleischrand. Als klassische Symptome gelten gerötetes und leicht blutendes Zahnfleisch sowie Schwellungen im Kieferbereich. (Fotoshow: So beugen Sie einer Zahnfleischentzündung vor)

Blut beim Zähneputzen deutet auf eine Zahnfleischentzündung hin (Quelle: imago)

Blut beim Zähneputzen deutet auf eine Zahnfleischentzündung hin (Quelle: imago)

Mögliche Ursachen

Neben einer mangelnden Zahnhygiene gibt es weitere Faktoren, die die Entstehung einer Zahnfleischentzündung begünstigen können. Hierzu zählen Krankheiten wie Diabetes oder Leukämie. Aber auch vorübergehende Schwankungen des Hormonspiegels während der Schwangerschaft oder der Pubertät können Auslöser einer Zahnfleischentzündung sein. Bestimmte Medikamente gegen Bluthochdruck, eine mangelhafte Ernährung oder Vitamin-C-Mangel begünstigen ebenfalls die Ausbildung einer Zahnfleischentzündung. Zudem haben Raucher laut onmeda.de ein erhöhtes Risiko, eine Zahnfleischentzündung auszubilden.

In manchen Fällen sind auch mechanische Reizungen, wie Zähneputzen mit einer zu harten Bürste, die Ursache. Beobachten Sie, ob die Zahnfleischreizungen mit einer sanfteren Bürste zurückgehen. Falls sich das Problem nicht löst, sollte unbedingt ärztlicher Rat konsultiert werden. Im Falle einer akuten Zahnfleischentzündung sollten Sie unbedingt eine Abklärung mithilfe Ihres Zahnarztes vornehmen lassen, um abzuklären, worin diese genau gründet. (Zahnschmerzen: Woher sie kommen und was hilft)

eltern.t-online.de: Frühgeburt: Zahnfleischentzündung kann Auslöser sein

So beugen Sie einer Zahnfleischentzündung vor
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Aus Plaque entsteht Zahnstein

Die eingangs beschriebene Ablagerung eines feinen Bakterienfilms auf dem Zahn (Plaque) verfestigt sich bei mangelnder Mundhygiene und lässt sich nicht mehr wegputzen oder ausspülen. Die Folge: Mineralstoffe aus dem Speichel lagern sich in den Zahnbelag ein - Zahnstein entsteht. Auf dessen rauer Oberfläche können sich Bakterien umso leichter ansiedeln und vermehren.

Die Plaque breitet sich noch weiter aus und dringt immer tiefer in den Spalt zwischen Zahnfleisch und Zahn hinein. Im schlimmsten Fall wird aus der Gingivitis eine Paradontitis, eine weitgehend unheilbare Entzündung des Zahnhalteapparates. Die Folge kann der Verlust einzelner Zähne sein. (Zahnseide richtig anwenden: So geht´s)

Mit den richtigen Tipps Zahnfleischentzündungen bekämpfen

Dabei ist es gar nicht so schwer, eine gesunde Mundhygiene aufzubauen. Werden die Probleme rechtzeitig erkannt, gelingt die Heilung meist innerhalb von wenigen Wochen. Regelmäßiges Zähneputzen beugt Zahnfleischentzündungen vor. Achten Sie darauf, mindestens zweimal täglich für jeweils drei Minuten Ihre Zähne zu reinigen. Falls möglich, sogar 30 Minuten nach jeder Mahlzeit. Das beseitigt Zahnbelag und bekämpft Bakterien effektiv. Wer es gern komfortabel mag, kann zu einer elektrischen Zahnbürste greifen. Der Vorteil: Die Reinigung der Zähne erfolgt durch die stete Bewegung des Bürstenkopfes wesentlich besser als mit einer Handzahnbürste. Studien belegen sogar, dass Plaque durch elektrische Zahnbürsten deutlich besser entfernt werden kann. (Angst vorm Zahnarzt überwinden)

lifestyle.t-online.de: Hinter Mundgeruch kann Parodontose stecken

Die professionelle Zahnreinigung

Eine professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt und eine damit verbundene Zahnsteinentfernung sollten Sie zweimal im Jahr durchführen lassen, um eine gesunde Mundhygiene aufrechtzuerhalten. Ihre Zähne werden dabei von einer Fachkraft mithilfe spezieller Bürsten und Pasten gereinigt. Anschließend werden die Zahnoberflächen glatt poliert und mit fluoridhaltigem Lack versiegelt. Auf diesen glatten Oberflächen bleiben neue Beläge nicht mehr so schnell haften und das Risiko einer Bakterieninfektion wird gemindert. (Professionelle Zahnreinigung hilft Zahnschmerzen vorzubeugen)

Zucker und Säure vermeiden

Neben einer gründlichen Reinigung der Zähne und der Pflege des Zahnfleischs sollten Sie zudem darauf achten, möglichst selten zuckerhaltige Getränke oder Speisen zu sich zu nehmen. Der Zucker greift den Zahnschmelz an und bietet Bakterien so eine gute Grundlage, um sich festzusetzen. Auch säurehaltige Getränke wie Wein oder Fruchtsaft greifen den Zahnschmelz an, weshalb Sie diese in Maßen genießen sollten. (Mangelnde Mundhygiene: Zahnschmerzen sind die Folgen)

Sie haben Fragen zum Thema Zahnfleischentzündung? Stellen Sie sie in unserer Ratgeber-Community.

Quelle: me (CF)/ses

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