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Zahnfleischbluten ist der klassische Vorbote einer Zahnfleischentzündung. Je früher Sie mit bewährten Mitteln gegensteuern, desto eher lässt sich eine schmerzhafte und dauerhafte Behandlung beim Zahnarzt vermeiden.
Das beste Mittel gegen Zahnfleischbluten ist wie so oft ihre Prävention: Wer regelmäßig mit dem richtigen Werkzeug putzt und auch den jährlichen Check-up beim Zahnarzt nicht verpasst, kann verhältnismäßig mühelos sein gesundes Zahnfleisch erhalten. Färbt sich dagegen der Apfel beim Hineinbeißen plötzlich rot oder ist bereits frühmorgens rötlicher Zahnpastaschaum im Waschbecken zu erkennen, sollten Sie aufhorchen. Das erste Mittel ist eine behutsamere Zahnpflege: Bürsten Sie zu hart und zu lange, kann dies das Zahnfleischbluten deutlich intensivieren. Greifen Sie in einem solchen Fall zu einer Bürste mit weichen Borsten. Auch kann eine antibakteriell wirkende Mundspülung präventiv wirken, zumal sie auch die Stellen erreicht, die sie aufgrund einer schmerzhaften Entzündung vielleicht gar nicht mehr putzen. (Zahnfleischbluten: Tipps gegen Zahnschmerzen)
Schwer zugängliche Stellen im Mund sind ein regelrechtes Eldorado für Bakterien. Mit der Zeit entstehen gerade hier Giftstoffe, die das Zahnfleisch angreifen und zum Zahnfleischbluten führen. Im Hinblick darauf ist es extrem wichtig, gerade die schwer zugänglichen Stellen morgens und abends gesondert anzugehen. Welcher Weg sich am besten eignet, ist strittig: Mancher schwört auf den kompakten Kopf einer elektrischen Zahnbürste, andere greifen lieber zur herkömmlichen Zahnbürste mit mehrstufigen Borsten. Das morgendliche und abendliche Zähneputzen sollte unabhängig vom verwendeten Gerät mindestens zwei bis drei Minuten in Anspruch nehmen. (Zahnweiß-Zahncreme: Nützlich oder schädlich?)
Sofern das Zahnfleischbluten tagelang anhält, kommen Sie um einen Besuch beim Zahnarzt nicht herum. Bis dahin spülen Sie Ihren Mund bevorzugt mit lauwarmem Salbei- oder Kamillentee. Beide Hausmittel wirken nachweislich entzündungshemmend. Zusätzlich können Sie eine Myrrhe-Tinktur aus der Apotheke heranziehen. Scharfes Essen ist derweil zu vermeiden, da es das Zahnfleisch noch mehr reizt. (Rauchen begünstigt Parodontitis)
Quelle: nz (CF)