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Bei Menschen, die unter Schlafapnoe leiden, steht mitten in der Nacht für einige Sekunden oder in seltenen Fällen sogar für eine Minute der Atem still. Die Folge ist oft große Müdigkeit während des Tages. Es drohen aber auch Langzeitfolgen.
Wenn während des Schlafs plötzlich der Atem still steht, dann sprechen Mediziner von Schlafapnoe. Die Phasen, in denen die Atmung aussetzt, kann von einigen Sekunden bis zu einer Minute dauern. Danach kommt die Atmung wieder in Gang, und zwar oftmals durch heftiges Schnappen nach Luft. Das geschieht in den meisten Fällen, ohne dass der Betroffene etwas merkt. Das Gehirn wird durch die ausbleibende Atmung mit zu wenig Sauerstoff versorgt. Das löst eine Alarmreaktion des Körpers aus, die den Betroffenen für einige Sekunden weckt. Danach schläft er weiter. Häufig handelt es sich bei Schlafapnoe-Patienten um starke Schnarcher. (Schnarchen: Ursachen und Risikofaktoren)
Durch die vielen kleinen, bewusst gar nicht wahrgenommenen Unterbrechungen des Schlafs wird die nächtliche Erholung des Körpers empfindlich gestört. Die Folge bekommen die Betroffenen tagsüber in Form von großer Müdigkeit und Abgeschlagenheit zu spüren. Auch Konzentrationsschwächen treten häufig auf. Hinzu kommen langfristig negative Auswirkungen auf die Gesundheit wie erhöhter Blutdruck. Dieser wiederum führt zu einem höheren Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko.
Den nächtlichen Atemstillstand bekommen die Betroffenen in der Regel gar nicht mit - die Partnerin hingegen häufig schon. Sie sollte den Schnarcher darauf ansprechen. Denn wer unter Schlafapnoe leidet, sollte sich in Behandlung begeben. In einem Schlaflabor oder auch mit einem ambulanten Messgerät wird zunächst der Schlaf analysiert. Wenn sich der Verdacht auf Schlafapnoe erhärtet, ist eine spezielle Atemmaske häufig die beste Therapie. Außerdem hilft es oft, wenn die Betroffenen durch Westen oder Rucksäcke an der Rückenlage gehindert werden. Viele schnarchen nämlich nur in dieser Position. Auch der Verzicht auf Alkohol und Nikotin bringt Verbesserungen. (Untersuchung im Schlaflabor bringt Hilfe durch Experten)
Quelle: ae (CF)