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Unsere innere Uhr sagt uns, wann es Zeit zum Schlafen ist. Durch Schichtarbeit kann der natürliche Rhythmus allerdings empfindlich gestört werden. Dadurch steigt das Risiko für Arbeitsunfälle, und es drohen Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Auf die Signale des eigenen Körpers zu hören, ist in vielen Fällen eine gute Idee. Unser Körper teilt uns mit, wann er Flüssigkeit oder feste Nahrung braucht. Ebenso deutlich signalisiert er uns, wenn es Zeit zum Schlafen ist. Der Biorhythmus ist auf einen steten Wechsel zwischen Wach- und Schlafphasen ausgerichtet. Wer kann, der sollte sich diesem natürlichen Rhythmus anpassen. Dann ist der Schlaf besonders erholsam. Wer in Schichtarbeit tätig ist, hat allerdings oftmals keine Möglichkeit, nachts zu schlafen. Das stellt eine große Belastung für den Körper dar. (Schlafprobleme: Warum Frauen häufiger betroffen sind)
Schichtarbeiter kennen das Problem: Wenn eine Nachtschicht ansteht, ist irgendwann der tote Punkt erreicht, an dem scheinbar nichts mehr geht. Das hängt mit dem natürlichen Rhythmus zusammen. Die Zeit etwa zwischen zwei und fünf Uhr morgens ist die Phase, in der der Körper das stärkste Bedürfnis hat, sich zu erholen. Wer nun wegen der Schichtarbeit wach bleiben muss, hat größte Schwierigkeiten, die Augen offen zu halten. Die Folge: Die Gefahr von Arbeitsunfällen steigt in den Stunden zwischen zwei und fünf Uhr rasant an. Daneben drohen aber auch langfristige Schäden für die Gesundheit. Insbesondere das Herz-Kreislauf-System wird durch Schichtarbeit mit häufig wechselnden Schichten stark belastet. (Schlafstörungen: Das können Sie dagegen tun)
Um die negativen Folgen der Schichtarbeit abzumildern, können Betroffene ihren Körper langsam an eine bevorstehende Nachtschicht gewöhnen - zum Beispiel, indem sie in den Tagen zuvor ihre Schlafzeiten stundenweise verlegen. Zudem sollte die Schlafzeit am Tag optimal genutzt werden. Rollläden zur Verdunklung und Ohrstöpsel gegen störende Geräusche können eine gute Hilfe sein. (Unruhige Beine: Häufige Ursache für unruhigen Schlaf)
Quelle: ps (CF)