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Autogenes Training bei Einschlafproblemen

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Autogenes Training bei Einschlafproblemen

16.03.2012, 11:21 Uhr | aw (CF)

Autogenes Training kann sowohl bei Einschlaf- als auch Durchschlafproblemen helfen. Hinter dem Begriff steckt eine auf Autosuggestion basierende Entspannungstechnik, die auf den Berliner Psychiater Heinrich Schultz zurückgeht. Erstmals 1926 vorgestellt, entwickelte sich diese Technik aus der Hypnose heraus zu einer anerkannten Methode in der Psychotherapie. Heute ist sie eine der am weitesten verbreiteten Entspannungsmethoden.

Stress als Schlafkiller

Gerade nach einem schweren Arbeitstag fällt das Abschalten in den Abendstunden sehr schwer. Selbst Menschen, die sonst sehr tief und fest schlafen, leiden mit zunehmendem Alter immer häufiger an Schlafstörungen. Mittlerweile gibt mehr als die Hälfte der Bevölkerung an, zumindest schon einmal über einen längeren Zeitraum an Schlafstörungen gelitten zu haben. Autogenes Training ist eine Methode, dieser unliebsamen Entwicklung zu begegnen: Stress, den man vom Büro nach Hause mitbringt, gilt als der „Einschlafkiller“ Nr. 1. Genau diesen gilt es in etwa 15 Minuten vor dem Schlafengehen auszutreiben. (Schlafstörungen: Ein Wasserbett kann helfen)

So funktioniert autogenes Training

Autogenes Training, kurz „AT“, konzentriert sich auf die Verbesserung der psychosomatischen Wahrnehmung. Im Detail soll der Wille des Menschen „loslassen“. Die Visualisierung positiver Gedanken, Gefühle und Wünsche sorgt derweil für eine positive Grundeinstellung, die Sie mit der Zeit förmlich in den Schlaf wiegen wird. ei der Ruheübung legen Sie sich bequem hin und schließen die Augen. Mit kleinen Pausen sagen Sie gedanklich immer wieder den Satz „Ich bin ganz ruhig“. Mit der Zeit merken Sie, dass die Augenlider immer schwerer werden.  Eine andere Technik ist die „Wärmeübung“: Hierbei sagen Sie sich abwechselnd in Gedanken „Mein rechter Arm ist warm“, „Mein rechtes Bein…“ usw. Konzentrieren Sie sich dabei auf das jeweilige Körperteil und versuchen Sie die Wärme wirklich zu spüren.Zeit ist hierbei ein wichtiges Stichwort: Autogenes Training ist eine Übungs- und Gewohnheitsangelegenheit. Erst durch die ständige Wiederholung der Techniken wird es zu einem Ritual, das seine Wirkung nicht verfehlt.

Die Anwendung ist im Vergleich zu Yoga und Co. relativ simpel. Aber auch hier gilt: Besuchen Sie einen Kurs an der Volkshochschule oder im Fitnessstudio, bevor Sie alleine loslegen. Erkundigen Sie sich auch bei Ihrer Krankenkasse, die oftmals einen Teil der Kosten übernimmt. (Muskelentspannung für den guten Schlaf)

 
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