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Eine ausgiebige Muskelentspannung von Kopf bis Fuß fördert nachweislich den Schlaf. Wer die Bettruhe dagegen von einem langen Arbeitstag am PC verkrampft antritt, plagt sich nicht selten mit ständigem Herumwälzen und einem störenden Spannungsgefühl.
Ein solcher Zustand muss nicht zwangsläufig aus einer falschen Sitzposition oder wenig Sport resultieren: Auch eine dauerhafte geistige Anspannung und Stress fördern Muskelverspannungen. Nur wenn Sie diese vor dem Schlafengehen lösen, können Sie eine erholsame Nacht antreten. Die beste Lösung sind einfache Muskelentspannungsübungen, die Sie ganz einfach auf dem Bett im Schlafzimmer durchführen können. Die Techniken nach Jacobson eignen sich besonders gut dafür: Die so genannte „progressive Muskelrelaxation“ löst Verspannungen und trägt auch zum geistigen Wohlbefinden bei.
Wer die Methode mit der Zeit perfektioniert, kann im wahrsten Sinne des Wortes wie auf Knopfdruck entspannen – ganz gleich ob in der Mittagspause im Büro oder daheim vor der Nachtruhe. Mittlerweile wird die Muskelentspannung nach Jacobson aktiv bei der Bekämpfung chronischer Schlafstörungen verschrieben. Ebenfalls nachweislich wirksam ist das Autogene Training. Hierbei lernen Sie im Rahmen verschiedener Übungen einzelne Körperteile bewusst wahrzunehmend und gezielt zu entspannen. Was auf den ersten Blick etwas esoterisch anmutet, hat einen medizinisch fundiert nachgewiesenen Hintergrund. Das Erfolgsgeheimnis ist eine ruhige, gleichmäßige Atmung, die den Rhythmus für die Körperteile vorgibt. Konzentrieren Sie sich dann noch auf positive Gedanken, können Sie den Körper mit der Zeit schnell in einen schlaffördernden Modus „herunterfahren“. (Autogenes Training bei Einschlafstörungen)
Auch Yoga-, Tai Chi- und Qigong-Techniken stimmen Sie ideal auf den Schlaf ein. Wem solche Übungen am Ende des Tages doch zu mühselig erscheinen, kann den Entspannungseffekt auch mit ganz simplen Methoden angehen: Eine entspannende Dusche vor dem Schlafengehen, ein gut durchlüfteter Raum, frische Bettwäsche und vielleicht auch ein paar Minuten Entspannungsmusik verfehlen ihre Wirkung nicht. (Schlafstörungen: Ein Wasserbett kann helfen)
Quelle: sk (CF)