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Blasenschwäche: Auch Männer sind betroffen

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Prostata und Inkontinenz  

Blasenschwäche: Auch Männer sind betroffen

| uc (CF)

Vielen ist gar nicht bekannt, dass Blasenschwäche Männer ebenso betreffen kann wie Frauen. Meist ist die Prostata der Auslöser. Nicht selten kommt es zu einer zeitweiligen Inkontinenz nach einer Prostataoperation. Hier erfahren Sie mehr.

Blasenschwäche: Männer über 50 häufiger betroffen

Harninkontinenz, oder Blasenschwäche, ist eine körperliche Beschwerde bei Männern, die meist mit der Prostata zusammenhängt. Die männliche Harnröhre führt nämlich unmittelbar durch sie hindurch, sodass sich Veränderungen an der Prostata häufig auch auf die Fähigkeit zum Wasserlassen auswirken können. Erkrankungen der Prostata treten vor allem bei Männern über 50 Jahren relativ häufig auf, daher hat diese Altersgruppe auch ein erhöhtes Risiko für Inkontinenz.

Blasenschwäche: Auch Männer sind betroffen. Blasenschwäche wird vor allem unterwegs zum lästigen Begleiter. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Blasenschwäche wird vor allem unterwegs zum lästigen Begleiter. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Vergrößerte Prostata als Ursache für Harninkontinenz

Einer der Gründe dafür, dass Blasenschwäche für Männer ein gesundheitliches Problem darstellt, ist die weit verbreitete gutartige Vergrößerung der Prostata, fachsprachlich Benigne Prostatahyperplasie (BPH) genannt.

Die Schwellung stört dabei in manchen Fällen das Abfließen des Harns und es kann zu einer sogenannten Blasenschwäche bei chronischer Harnretention (Harnverhalt) kommen. In schweren Fällen kann eine Operation erforderlich sein.

Inkontinenz nach Prostataoperation verbreitet

Auch Operationen an der Prostata können die Ursache sein: sie bergen immer das Risiko einer Blasenschwäche. Da die Drüse nach einem Eingriff meist geschwollen ist, betrifft die Blasenschwäche viele Männer, die sich einer solchen Operation unterziehen müssen. Glücklicherweise besteht die Inkontinenz nach einer Prostataoperation meist nur temporär einige Wochen bis Monate.

In einigen Fällen kommt es allerdings auch zur einer dauerhaften Inkontinenz nach einer Prostataoperation. Die geschieht beispielsweise, wenn es im Zuges des Eingriffs zu Verletzungen an Nerven oder dem Harnblasenschließmuskel gekommen ist. Zudem können Operationen an der Prostata zu einer Blasenüberaktivität oder zu Blasenkrämpfen führen.

Prostata nicht immer die Ursache

Nicht in jeden Fall betrifft eine Blasenschwäche Männer mit Prostataproblemen. Es gibt zahlreiche weitere ursächliche Erkrankungen. Hierzu zählen beispielsweise Diabetes mellitus und Multiple Sklerose. Auch nach einem Schlaganfall oder bei Parkinson-Erkrankungen kann eine Harninkontinenz auftreten.

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