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Reizblase: Symptome von Dranginkontinenz und Therapie

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Plötzlicher Harndrang  

Reizblase: Symptome, Ursachen und Behandlung

| uc (CF)

Sie gehört zu den ausgesprochen unangenehmen Beschwerden: die Reizblase. Symptome wie ein ständiger Harndrang schränken die Lebensqualität der Betroffenen stark ein. Erfahren Sie hier mehr über die von Medizinern als Dranginkontinenz bezeichnete körperliche Beschwerde.

Unangenehme Reizblase: Symptome ähneln einem Harnwegsinfekt

Wer unter einer Reizblase leidet, verspürt einen häufigen, oft überfallsartigen, kaum zu unterdrückenden Harndrang. Die Blase kann den Urin nicht richtig speichern, daher wird schon bei relativ geringer Füllung ein Signal gesendet, dass die Blase voll ist. Vielfach kommt es zu einem unfreiwilligen Harnabgang, Fachleute sprechen dann von Dranginkontinenz.

Reizblase: Symptome von Dranginkontinenz und Therapie. Betroffene sind oftmals eingeschränkt: Längere Zeit außer Haus wirkt aufgrund der Reizblase abschreckend. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Betroffene sind oftmals eingeschränkt: Längere Zeit außer Haus wirkt aufgrund der Reizblase abschreckend. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Weitere Symptome sind die sogenannte terminale Dysurie, also Schmerzen zum Ende des Wasserlassens und Nachträufeln von Urin. Beide Symptome treten allerdings nur bei manchen Betroffenen auf. Die Symptome führen häufig zu starken Einschnitten in der Lebensqualität, da Erkrankte oft Situationen vermeiden, in denen keine Toilette unmittelbar verfügbar ist.

Zudem können alle Symptome der Reizblase auch nachts auftreten und dadurch den Schlaf stark beeinträchtigen.

Vielfältige Ursachen der Reizblase

Eine Dranginkontinenz kann verschiedene Ursachen haben. In manchen Fällen tritt die Erkrankung auch ohne erkennbaren Grund auf. Dann sprechen Mediziner von einer idiopathischen Reizblase. Neurologische Erkrankungen wie Parkinson, Alzheimer oder Multiple Sklerose sowie Nervenschäden und -reizungen, zum Beispiel nach Operationen, können ebenfalls Ursachen für eine Dranginkontinenz sein.

Auch infolge dauerhafter Reizung der Blase, beispielsweise durch Harnwegsinfekte oder Blasensteine, kann die Krankheit entstehen. Weitere Ursachen können Hindernisse am Blasenausgang wie eine vergrößerte Prostata oder eine Harnröhrenverengung sein. Nach Informationen der "Apotheken Umschau" scheinen häufig auch psychosomatische Faktoren eine Rolle zu spielen.

Behandlungsmethoden bei Dranginkontinenz

Welche Behandlungsmethode geeignet ist, hängt entscheidend von der Ursache für die Reizblase ab. Tritt die Inkontinenz als Begleiterscheinung einer anderen Erkrankung auf, beispielsweise einer vergrößerten Prostata oder Blasensteinen, muss zunächst die Grunderkrankung gezielt behandelt werden.

Eine Dranginkontinenz kann in vielen Fällen medikamentös behandelt werden. Dabei kommen sogenannte Anticholinergika wie Oxybutynin, Tolterodin oder Darifenacin zum Einsatz. Eine Operation ist selten erforderlich.

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