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Assistenzsysteme - Technik unterstützt Senioren im Alltag

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Assistenzsysteme: Technik unterstützt Senioren im Alltag

| kk (CF), t-online.de

Können technische Assistenzsysteme einem Senioren dabei helfen, den Alltag zu meistern? Forscher und Produktentwickler arbeiten an Technik, die alten Menschen ihr Leben erleichtert. Das Wichtigste dabei: Sie müssen sich in die Senioren hineinversetzen, um nicht an der Realität vorbeizuplanen.

Technik als Lebensretter

Assistenzsysteme für Senioren gibt es bereits: So zum Beispiel einen Teppichboden, der gefährliche Stürze erkennt und automatisch Hilfe ruft. Oder Systeme, die alte Menschen an die Einnahme von Medikamenten erinnern.

Es gilt, durch moderne Technik Unfälle und Krankheiten zu vermeiden und die Senioren im Alltag, bei der anfallenden Hausarbeit und bei der Körperhygiene zu unterstützen. Den Senioren soll auch der Kontakt zur Außenwelt erleichtert werden. Hinter all dem steckt moderne Mikrosystem- und Kommunikationstechnik.

Medizin und Sport: Einsatz der Assistenzsysteme breit gefächert

Aber auch im medizinischen Bereich wäre einiges möglich: Ein Armband kann Blutdruck und Puls erfassen. Bei auffälligen Werten könnte umgehend und automatisch ein Notarzt alarmiert werden.

Damit Sie im Alter möglichst lange fit bleiben, können Sie sich von einem intelligenten Assistenzsystem sogar beim Sport unterstützen lassen: Ein elektronischer Fitnesstrainer des "Fraunhofer Instituts" kann zum Beispiel Übungen auf dem Fernseher vorführen und über Sensoren am Körper des Trainierenden kontrollieren, ob die Übungen richtig ausgeführt werden. Auch die Atmung wird während des Trainings überwacht.

Alltagstaugliche Assistenzsysteme

Aber wie alltagstauglich ist die moderne Technik? Können alte Menschen auch damit umgehen? Wichtigstes Kriterium für Senioren ist, dass sich Geräte und Maschinen einfach und intuitiv bedienen lassen und so den Alltag wirklich einfacher und zugleich sicherer machen. Bestenfalls merkt man gar nicht, dass man von Technik umgeben ist.

Unabhängig durch Technik

Die Assistenzsysteme sollen es den Senioren ermöglichen, länger ein unabhängiges und eigenverantwortliches Leben in den eigenen vier Wänden zu führen. 80 Prozent der Deutschen wollen laut einer Umfrage des Bundesministeriums für Familie so lange wie möglich in ihrem gewohnten Umfeld leben.  

Forschung dringend nötig

Aufgrund des Demografiewandels und des Mangels an Heimplätzen und Pflegern für Senioren ist es wichtig, altersgerechte Assistenzsysteme weiterzuentwickeln. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert daher 18 Forschungsprojekte zum Thema "Altersgerechte Assistenzsysteme für ein gesundes und unabhängiges Leben (AAL)" mit rund 45 Millionen Euro. 

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