07.03.2013, 14:41 Uhr | ks (CF)/ses
Bei einer Arteriosklerose sind aufgrund von Ablagerungen (Blutfette und Kalk) die Arterien verengt und das Blut kann nicht mehr so gut durchfließen. Eine mögliche Folge: Herzerkrankungen oder Schlaganfälle. Problematisch ist, dass die Krankheit schleichend und über Jahre hinweg völlig ohne Symptome verläuft, an deren Folgen jedoch die meisten Menschen in den Industrienationen sterben.
Arteriosklerose kann bereits im Jugendalter beginnen und grundsätzlich alle Arterien des Körpers betreffen. Wie die "Apotheken Umschau" schreibt, kommen Arterienverkalkungen besonders häufig am Herz und an den Hirnschlagadern vor und sind zugleich die Hauptursache von Herzerkrankungen. Oft wird eine Arteriosklerose allerdings erst bemerkt, wenn ein Großteil der Arterien bereits wesentlich verstopft ist. Die Erkrankung führt zu zahlreichen Folgeschäden, die sich durch verschiedene Symptome äußern. Dies hängt davon ab, welche Arterien von der Verengung oder sogar einem kompletten Verschluss betroffen sind. Im schlimmsten Fall führen verengte beziehungsweise verschlossene Herzkranzgefäße zu einem Herzinfarkt. (Symptome von Herzinfarkt bei Frauen)
Arteriosklerose: Ursache für Herzinfarkt und Schlaganfall (Quelle: imago)
Ist die Halsschlagader von der Arterienverkalkung betroffen, kann dies einen Schlaganfall auslösen. Betrifft die Gefäßveränderung Arterien in Becken oder Bein, ist die Durchblutung der Waden- und Oberschenkelmuskulatur gestört, was bei den Betroffenen starke Muskelschmerzen auslöst. Wie focus.de berichtet, starben allein im Jahr 2008 in Deutschland über 360.000 Menschen an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Das entspricht knapp der Hälfte (43 Prozent) aller Todesfälle. (Mit diesen Tipps stärken Sie Ihr Herz)
Laut Techniker Krankenkasse gibt es zahlreiche Risikofaktoren der Arteriosklerose, die Sie allerdings beeinflussen können:
keine gültigen Elemente gefunden!Risikofaktoren | Folgen |
Rauchen | Verengung der Blutgefäße: Die roten Blutkörperchen können nicht mehr ausreichend fließen und der Körper wird unzureichend mit Sauerstoff versorgt Blut wird dickflüssiger, wodurch die Gefahr einer Verklebung der roten Blutkörperchen (Thrombose) besteht |
Fettstoffwechselstörungen wie erhöhter Spiegel des (schlechten) LDL-Cholesterins oder niedrige Konzentration des (guten) HDL-Cholesterins | Bluthochdruck, einhergehend mit einer Verengung der Blutgefäße |
Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), besonders bei langfristig schlecht eingestellten Blutzuckerwerten | Zuckermoleküle lagern sich an den Herzkranzarterien an und verengen sie |
Bluthochdruck (Hypertonie) | Anhaltender Bluthochdruck verletzt auf Dauer die Innenwände der Arterien. Kalk und Cholesterin lagern sich ab und verengen die Arterien |
Bewegungsmangel | Schadstoffe können nicht abgetragen werden - Blutfette reichern sich an und verengen die Blutgefäße |
Fettsucht (Adipositas) | Übermäßige Fettablagerung verengt die Herzkranzgefäße - Bluthochdruck erhöht zudem das Risiko einer Thrombose oder eines Herzinfarkts |
Metabolisches Syndrom: ein Krankheitsbild kombiniert aus Übergewicht, gestörtem Kohlenhydratstoffwechsel, erhöhten Blutfettwerten und Bluthochdruck | Jede Erkrankung für sich stellt schon ein Risiko für schwere Gefäßerkrankungen dar - die Kombination aller ist der größte Risikofaktor für arteriosklerotische Erkrankungen |
Arteriosklerose ist nicht heilbar. Es gibt jedoch einige präventive Möglichkeiten. Ganz einfach: Schalten Sie die oben genannten Risikofaktoren möglichst aus. Achten Sie also auf eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung, denn das sind wichtige Maßnahmen zur Vorbeugung.
Zudem sollten Risikofaktoren, wie beispielsweise ein hoher Cholesterinspiegel, Bluthochdruck, Rauchen und Übergewicht, verringert oder nach Möglichkeit ganz ausgeschaltet werden. Zahlreiche Städte und Krankenhäuser bieten einmal im Jahr eine kostenlose Untersuchung der Arterien an. Dabei kann gemessen werden, wie gut Ihr Blut noch durch Venen und Arterien fließen kann. (Schlaganfall vorbeugen: Tipps und Maßnahmen)
Wurde bereits eine Arteriosklerose diagnostiziert, reichen die genannten vorbeugenden Maßnahmen nicht mehr aus. Sie brauchen Medikamente und müssen diese unbedingt mit Ihrem Arzt absprechen. Damit kann einer fortschreitenden Ablagerung und damit auch der Entstehung von schwerwiegenden Erkrankungen, wie Herzinfarkt und Schlaganfall, entgegengewirkt werden. (Mit Omega-3-Fettsäuren den Fettstoffwechsel in den Griff bekommen)
07.03.2013, 14:41 Uhr | ks (CF)/ses
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