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Produziert der Magen übermäßig viel Magensäure, kommt es zu einer Magenübersäuerung, in Fachkreisen auch Hyperazidität genannt. Hierbei handelt es sich um keine Krankheit an sich, sondern vielmehr um ein Symptom anderer Erkrankungen. Mit Medikamenten oder mithilfe einiger Ernährungstipps lässt sich der Überproduktion von Magensäure entgegenwirken.
Wer an einer Magenübersäuerung leidet, kämpft generell mit Völlegefühl, Magenschmerzen, Übelkeit und Sodbrennen. Die Symptome treten im Wesentlichen bei einer akuten Magenschleimhautentzündung (Gastritis) auf. Eine chronische Gastritis kann auch ohne Beschwerden ablaufen, schreibt onmeda.de.
Ein übersäuerter Magen kann durch falsche Ernährung entstehen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
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Produziert der Körper zu viel Magensäure, kann dies unterschiedlichste Ursachen haben. Es hilft also nicht immer, allein die Magenübersäuerung als Symptom zu bekämpfen, sondern es sollten auch die Ursachen diagnostiziert und behandelt werden.
Auch Faktoren, die Sie persönlich beeinflussen, begünstigen eine Übersäuerung des Magens. Dazu gehört eine ungesunde Ernährung sowie erhöhter Konsum von Nikotin, Alkohol und Kaffee als auch Stress. Hier können einige Tipps zu Ernährung und Genussverhalten Abhilfe schaffen. Diese helfen sowohl bei kurzfristiger Übersäuerung als auch bei vielen weitergehenden Erkrankungen, die Sie vorher jedoch mit Ihrem Arzt abgeklärt haben sollten. (Hausmittel: Effektive Tipps gegen Sodbrennen)
Zu viel Magensäure können Sie mit Medikamenten entgegenwirken. Verschiedene Säureblocker erhalten Sie rezeptfrei aus der Apotheke. Allerdings beseitigen diese Präparate nicht die Ursache, falls diese eine falsche Ernährung oder übermäßiger Konsum verschiedener Genussmittel ist. Für eine magenschonende Ernährung sollten Sie folgende Tipps berücksichtigen: Vermeiden Sie zu fettes und auch sehr scharfes Essen. Essen Sie bewusster und lassen Sie sich Zeit, um bereits durch das Kauen mit der Verdauung zu beginnen. (Welche Hausmittel helfen gegen Magenschmerzen?)
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Leiden Sie dauerhaft unter einem übersäuerten Magen, helfen Ernährungstipps alleine langfristig nicht weiter, und Sie sollten unbedingt einen Arzt zur Klärung der Ursachen konsultieren. Eine dauerhafte Übersäuerung geht nämlich oft mit einer Infektion der Magenschleimhaut einher und kann schwere Schäden wie eine Magenschleimhautentzündung oder ein Magengeschwür nach sich ziehen. Auch Dünndarm und Speiseröhre können durch zu viel Magensäure in Mitleidenschaft gezogen werden.
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Quelle: ks (CF)
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