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Neurodermitis ist die häufigste chronische Kinderkrankheit in Deutschland. Wenn Sie Neurodermitis vorbeugen wollen, können Sie aber schon während der Schwangerschaft etwas dagegen tun. Finden Sie hier den einen oder anderen Tipp, wie sich die Hautkrankheit aktiv vermeiden lässt.
Wie lässt sich Neurodermitis bei Kindern vorbeugen? Die Krankheit ist zwar genetisch bedingt, aber hauptsächlich von äußere Faktoren abhängig. So schützen Sie Ihre Kinder: Rauchen erhöht das Risiko eines Ausbruchs. Verzichten Sie sowohl in der Schwangerschaft als auch in der Stillzeit darauf. Nutzen Sie die Kraft der Muttermilch. Wenn das Kind vier bis sechs Monate lang gestillt wird, sinkt das Risiko, dass die Hautkrankheit ausbricht. Es ist zwar nicht ganz auszuschließen, dass es doch zur Neurodermitis kommt. Aber falls sie ausbricht, dann erst später und in geringeren Ausmaßen. Kleiner Tipp: anstelle von Muttermilch eignet sich hypoallergene Nahrung, die in der Apotheke erhältlich ist.
Eltern sollten ihren Kinder erst möglichst spät andere Nahrung geben: Ab dem sechsten Monat können sie dann vorsichtig normale Nahrung ausprobieren. Dabei sollten Sie im Idealfall immer nur höchstens ein neues Lebensmittel alle ein bis zwei Wochen probieren, um eventuelle allergische Reaktionen zu testen und das Kind langsam daran zu gewöhnen. Allerdings sollten besonders starke Allergene wie zum Beispiel Eier, Kuhmilch oder Zitrusfrüchte erst ab dem zweiten Lebensjahr auf dem Speiseplan stehen. (Neurodermitis: Was Sie selbst tun können)
Quelle: is (CF)
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