Krankheiten
Scharlach bei Erwachsenen: Symptome und Therapie01.03.2013, 15:33 Uhr | cr (CF)
Scharlach gilt gemeinhin als Kinderkrankheit, dabei können sich auch Erwachsene infizieren. Verursacht wird Scharlach durch so genannte Streptokokken-Bakterien, die sich im Rachen einnisten. Untersuchungen zufolge verfügt jeder Zehnte nachweisbar über Streptokokken, ohne dass die Krankheit zum Ausbruch kommt. Ist es jedoch soweit, verläuft Scharlach bei Erwachsenen oft schwerwiegender als beim Kind.
Während Babys seltener von Scharlach betroffen sind, ist es beim Kind eine klassische Erkrankung. Typisch für Scharlach – ob beim Kind oder Erwachsenen – ist eine Rachen- und Mandelentzündung mit Halsschmerzen, Fieber und Schüttelfrost. Hinzu kommt dann ein Hautausschlag aus kleinen Flecken, der beim Kind meist an den Leisten beginnt und teilweise auf den ganzen Körper übergreift. Im Alter zwischen zwei und zwölf Jahren ist Scharlach am häufigsten, meist bricht er im Winter aus.
Scharlach ist nicht nur eine Kinderkrankheit (Quelle: Peter Widmann/imago)
Die Krankheit verläuft beim Kind meist harmlos, wenn sie rechtzeitig mit Antibiotika behandelt wird - versuchen Sie also nicht, die Krankheit selbst zu behandeln, sondern suchen Sie stets bei ersten Symptomen einen Arzt auf. Bei Erwachsenen ist der Verlauf häufiger mit größeren Komplikationen oder Spätfolgen verbunden. Das Problem: Selbst wenn Sie bereits in der Vergangenheit an Scharlach erkrankt waren, können Sie sich immer wieder anstecken.
Als Komplikation bei Kindern und Erwachsenen kann nach ein bis fünf Wochen rheumatisches Fieber laut netdoktor.de eintreten, wenn Scharlach unbehandelt bleibt. Zusätzlich besteht das Risiko einer schweren Nierenentzündung. Derartige Spätfolgen sind selten – dennoch ist die Krankheit nicht zu unterschätzen.
Die Symptome von Scharlach fallen im Übrigen für Erwachsene ähnlich aus wie bei Kindern. Charakteristisch ist zum Beispiel auch eine himbeerrote Färbung der Zunge ab dem vierten Tag. Das Fieber steigt meist schnell an, der Ausschlag beginnt am zweiten Krankheitstag, und die Lymphknoten sind geschwollen. Zu Anfang haben Erwachsene häufig plötzliche Kopfschmerzen und ein ausgeprägtes Gefühl von Kranksein, das bis zum Schluss anhält. Kopf- und Gliederschmerzen, die sich über Wochen hinziehen, sind ebenfalls ein Anzeichen für Scharlach. Einige Patienten klagen auch über Übelkeit und Bauchschmerzen.
Um Spätfolgen zu verhindern, ist es sehr wichtig, schon beim Verdacht auf Scharlach zum Arzt zu gehen. Er kann einen Schnelltest durchführen und verschreibt dann entsprechende Medikamente, wodurch die Symptome schnell gelindert werden.
01.03.2013, 15:33 Uhr | cr (CF)
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