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Heuschnupfen: Richtige Ernährung beachten

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Pollenallergie  

Richtige Ernährung bei Heuschnupfen

| th (CF)

Sie sollten die Ernährung bei Heuschnupfen so umstellen, dass möglichst wenige histaminreiche Lebensmittel auf dem Speiseplan stehen und vermehrt solche mit einem hohen Magnesiumgehalt. Auch der Flüssigkeitshaushalt spielt bei der richtigen Ernährung bei Heuschnupfen eine wichtige Rolle. Das heißt: Viel trinken und ein Verzicht auf Alkohol.

Histaminarme Ernährung bei Heuschnupfen

Heuschnupfen ist eine Abwehrreaktion des Körpers gegen die in den Pollen enthaltenen Eiweiße. Dabei wird im Körper vermehrt Histamin freigesetzt, welches für die typischen Symptome der Pollenallergie verantwortlich ist. Dazu gehören die Reizung der Schleimhäute, Nies- und Hustenattacken, gerötete Augen und eine laufende und verstopfte Nase.

Heuschnupfen: Richtige Ernährung beachten. Heuschnupfen-Symptome lindern durch die richtige Ernährung (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Mit der richtigen Ernährung können Sie Heuschnupfen-Symptome lindern (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Ernährung bei Heuschnupfen hat einen großen Einfluss auf den Grad der Beschwerden. So sollten möglichst wenig histaminreiche Lebensmittel verzehrt werden. Streichen Sie die betroffenen Lebensmittel allerdings nicht gänzlich vom Speiseplan, sondern genießen Sie diese in Maßen. 

Andere Nahrungsmittel hingegen können bei Heuschnupfen die Symptome abschwächen. Für eine solche Wirkung sind einige Nährstoffe und Mineralien wichtig, zu denen Magnesium, Zink, Selen und Vitamin C zählen. Insbesondere Magnesium verhindert die Abgabe von Histamin in den Blutkreislauf und kann so die Symptome abschwächen.

Lebensmittel mit hohem Histamingehalt

Zu den Lebensmitteln mit einem hohen Gehalt an Histamin bzw. solche die Histamin im Körper freisetzen zählen:

  • Eingelegte und konservierte Lebensmittel 
  • Einige Käsesorten wie Brie und Hartkäse (je länger der Käse gereift ist, desto mehr Histamin enthält er)
  • Geräucherter Fisch und Meeresfrüchte
  • Geräuchertes Fleisch (Schinken und Salami)
  • Hefehaltige Fertiggerichte
  • Bohnen und Hülsenfrüchte (insbesondere Kichererbsen, Sojabohnen, Erdnüsse)
  • Weizenprodukte
  • Sauerkraut
  • Schokolade, Kakao
  • Essig
  • Obstsorten wie Bananen, Birnen, Orangen, Zitrusfrüchte, Erdbeeren
  • Nüsse
  • Gemüsesorten wie Spinat und Tomaten

(Quelle: nahrungsmittel-intoleranz.com)

Diese Lebensmittel sollten Sie nur in Maßen genießen. Nach der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) wird sogar dazu geraten, den Konsum von jeglichen Kuhmilchprodukten einzustellen. Grundsätzlich empfiehlt sich vor einer Ernährungsumstellung immer eine Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt. Oftmals genügt schon die Reduktion weniger Lebensmittel, um den Heuschnupfen zu mildern. 

Ernährung zur Linderung des Heuschnupfens

Laut dem Portal "gesundheit.de" ist generell eine vitaminreiche, frische Ernährung mit viel Obst und Gemüse zu empfehlen. Zwar können einige Obst- und Gemüsesorten eine Verschlimmerung des Heuschnupfens bewirken, allerdings kann dies individuell sehr unterschiedlich sein. Folgende Lebensmittel sind histaminarm:

  • Frisches Obst: Melone, Heidelbeeren, Preiselbeeren, Litchi, Mango, Khaki, Rhabarber, Kirschen, Blaubeeren, Johannisbeeren, Aprikosen, Äpfel
  • Frisches Gemüse: grüner Salat, Kohl, Rote Beete, Kürbis, Zwiebel, Radieschen, Rettich, Rapunzel, Paprika, Karotten, Brokkoli, Kartoffeln, Gurke, Lauch, Zucchini, Mais, Spargel, Knoblauch
  • Getreide: Reis, Mais, Dinkel, Quinoa, Amaranth, Hafer, Hirse, Kastanien
  • Teigwaren: Dinkel-, Mais-, Reisnudeln, hefefreies Roggenbrot, Mais-Reis-Knäckebrote, Reiswaffeln
  • Milchersatz: Reis-, Hafer-, Kokosmilch

(Quelle: nahrungsmittel-intoleranz.com)

Insbesondere Zwiebeln und Äpfel enthalten den Stoff Quercetin, welcher eine ähnliche Wirkung wie Antihistaminika hat. Unter Umständen können sich auch Weizenkleie, Hirse, Blumenkohl, Sonnenblumenkerne und Walnüsse positiv auf den Heuschnupfen auswirken, da diese Lebensmittel viel Magnesium enthalten. Generell führt eine Umstellung auf eine vegetarische oder vegane Ernährung bei vielen Betroffenen zu einer Besserung der Symptome. 

Viel trinken, aber Verzicht auf Alkohol

Auch mit einem veränderten Trinkverhalten können Sie zur Linderung Ihrer Beschwerden beitragen. Oberstes Gebot sollte der Verzicht auf Alkohol sein. Alkohol ist in der Lage, das im Körper vorhandene Histamin freizusetzen und die Symptome der Allergie zu verstärken. Kaffee und schwarzer Tee haben einen hohen Histamingehalt und sollten daher nur in Maßen konsumiert werden.

Davon abgesehen sollten Sie bei Heuschnupfen jedoch generell viel trinken. Eine hohe Flüssigkeitszufuhr hält die Schleimhäute feucht, welche nur so einen effektiven Schutz gegen Viren und Bakterien bieten. Bereits das Trinken von genügend Wasser ist gesund und unterstützt obendrein das Immunsystem. Empfehlenswert sind etwa zwei Liter Flüssigkeit am Tag. Auch Kräutertees und alle frischen nicht zitrus- oder tomatenhaltigen Obst- und Gemüsesäfte sind empfehlenswert. 

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