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Noro-Virus: Hochansteckender Erreger

01.10.2012, 14:11 Uhr | cw (CF)

Das Noro-Virus löst heftige Magen-Darm-Erkrankungen wie Durchfall und Erbrechen aus. Der hochansteckende Krankheitserreger kommt auf der ganzen Welt und bei allen Altersgruppen vor.

Hartnäckiges Noro-Virus: Hochansteckend

Das ansteckende Noro-Virus gehört zur Familie der Caliciviridae. Sein Name leitet sich von der amerikanischen Stadt Norwalk in Ohio her, wo es erstmals nachgewiesen wurde. Drei seiner Genogruppen verursachen beim Menschen Erkrankungen. Die Viren sind auf der ganzen Welt verbreitet und sehr resistent gegenüber Umwelteinflüssen. So können Sie beispielsweise starke Temperaturschwankungen überleben und halten sich für lange Zeit auf kontaminierten Oberflächen.

Ansteckung jederzeit möglich

Wer an einer akuten Gastroenteritis (Brechdurchfall, umgangssprachlich auch Magen-Darm-Grippe genannt) leidet, hat sich mit einiger Wahrscheinlichkeit mit dem Noro-Virus infiziert. Bei Kindern sind die Viren für etwa 30 Prozent aller Brechdurchfall-Fälle verantwortlich, die nicht von Bakterien verursacht wurden; bei Erwachsenen sogar für jeden zweiten Fall. Ein weiterer häufiger Auslöser für solche Erkrankungen ist das Rota-Virus. (Pocken-Virus dank massiver Impfungen fast ausgerottet)

Herbst und Winter Hochzeiten des Noro-Virus

In der kalten Jahreszeit, von Oktober bis März, beobachten Mediziner meist eine Zunahme bei den Ansteckungszahlen. Grundsätzlich können Sie sich aber jederzeit und überall mit dem Noro-Virus infizieren. Der häufigste Ansteckungsweg führt über mit Kot und Erbrochenem verunreinigte Toiletten. Ist jemand aus Ihrer Familie an akutem Brechdurchfall erkrankt, sollten Sie besonders vorsichtig sein. Hygiene ist die beste Vorbeugung.

Symptome: Durchfall und Erbrechen

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts in Hamburg führt eine Infektion mit dem ansteckenden Noro-Virus nach einer Inkubationszeit von etwa 10 bis 50 Stunden typischerweise zu einer Gastroenteritis mit starker Übelkeit, plötzlich einsetzendem Erbrechen, Bauchkrämpfen und Durchfall. Nach wenigen Tagen ist die Krankheit meist überstanden. Gefährlich ist das Noro-Virus allerdings für Kleinkinder und sehr alte Menschen – nicht zuletzt wegen des hohen Flüssigkeitsverlusts. (Noro-Virus vorbeugen und behandeln: Tipps)

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