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HP-Viren verursachen Gebärmutterhalskrebs

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HP-Viren verursachen Gebärmutterhalskrebs

| lc (CF)

HP-Viren sind eigentlich als Auslöser von Feigwarzen bekannt. Dass die Viren allerdings auch Gebärmutterhalskrebs verursachen können, wissen viele Frauen nicht. Der Schutz vor der Virusinfektion ist deshalb elementar wichtig.

Vorsicht vor HP-Viren

Vielen Frauen und Männern sind HP-Viren noch immer kein Begriff. Dabei kann eine Virusinfektion mit den humanen Papillomviren schwerwiegende Folgen haben. Sie können Feigwarzen verursachen und – sofern eine Infektion im Gebärmutterhals auftritt – Krebs auslösen. Oftmals wissen die Betroffenen nicht einmal, dass sie das Virus in sich tragen. Häufige Ursache einer HPV-Infektion meist eine Übertragung der Viren beim Geschlechtsverkehr. Sexuell aktive Menschen sind also besonders bedroht. (Welche Arten von Viren gibt es eigentlich?)

Gebärmutterhalskrebs entsteht meist unbemerkt

Die Viren werden zwar in den meisten Fällen erfolgreich vom Immunsystem bekämpft, können sich aber auch unbemerkt einnisten – bevorzugt in den Schleimhäuten von Eichel, Vagina, Gebärmutterhals, After sowie der Mundschleimhaut. Bereits kleinste Mikroverletzungen in Haut und Schleimhaut können zur Infektion führen. In diesem Fall kann Sie sogar von mit dem Virus verunreinigten Gegenständen verursacht werden.

Ist das Virus einmal im Körper, kann es sehr hartnäckig sein. Da sich die Infektion in der Regel lange Zeit unauffällig verhält, schreitet eine Veränderung der Gebärmutterschleimhaut meist unbemerkt voran, eher daraus der Krebs wächst. Nach Angaben des Gesundheitsportals „onmeda.de“ erkranken drei Prozent der Frauen, die mit HP-Viren infiziert sind, auch an Gebärmutterhalskrebs. 

Der Virusinfektion vorbeugen

Ab einem Alter von 20 Jahren sollte jede Frau jährlich eine Krebsfrüherkennungsuntersuchung durch ihren Frauenarzt durchführen lassen. So lässt sich eine mögliche Gebärmutterhalskrebserkrankung früh erkennen und entsprechend behandeln. Die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Instituts gegen Gebärmutterhalskrebs empfiehlt zudem eine Impfung gegen die auslösenden HP-Viren. Ideal sei eine Impfung noch vor dem ersten Geschlechtsverkehr. Allerdings kann sich eine Impfung auch in späteren Jahren lohnen. Besprechen Sie dies am besten vorher mit Ihrem Frauenarzt. Die Krebsfrüherkennungsuntersuchung sollten Sie aber auf jeden Fall weiterhin wahrnehmen. Hinzu schützen auch Kondome beim Sex vor einer möglichen Virusinfektion. Deshalb sollten Sie auf diesen Schutz keinesfalls verzichten, nicht zuletzt, weil Kondome auch vor anderen Geschlechtskrankheiten schützen. 

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Quelle: lc (CF)

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