15.02.2013, 16:44 Uhr | ks (CF)
Zu den meisten Todesursachen in Deutschland zählt neben anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen auch der Schlaganfall. Durch Sauerstoffmangel des Gehirns können dabei Nervenzellen absterben. Zwar erleiden vor allem ältere Menschen einen Hirninfarkt, doch auch jüngere Menschen können betroffen sein.
Hinter einem Schlaganfall, auch Hirnschlag, Hirninfarkt oder Apoplex genannt, verbirgt sich eine plötzliche Unterbrechung der Sauerstoffversorgung in einem bestimmten Hirnareal. Sind die Gehirnzellen nicht mehr mit ausreichend Sauerstoff sowie Nährstoffen versorgt, drohen sie abzusterben. Der jeweilige Bereich des Gehirns kann seine Funktion nicht mehr erfüllen; die Folge sind Störungen von Gehirn- und Nervenfunktionen. Dies äußert sich dann in Form von typischen Symptomen wie Lähmungen im Arm, einem herabhängenden Mundwinkel oder auch Seh- sowie Sprachstörungen. Die Lähmungen beschränken sich dabei vor allem auf eine Körperseite.
Ist der Sauerstoffmangel durch eine Unterbrechung der Durchblutung bedingt, sprechen Ärzte von einem ischämischen Schlaganfall. Ist hingegen eine Blutung im Gehirn die Ursache, ist von einem hämorrhagischen Schlaganfall die Rede.
In Deutschland erleiden jährlich etwa 200.000 Menschen einen Hirninfarkt. Im Schnitt trifft die Erkrankung Männer im Alter von 70 und Frauen im Alter von 75 Jahren, so die "Apotheken Umschau". Aber auch junge Menschen können betroffen sein: Etwa zehn Prozent der Schlaganfälle erleiden Menschen unter 40 Jahren. In sehr seltenen Fällen sind sogar Säuglinge oder Kinder betroffen. Das Erkrankungsrisiko gilt auch dann als erhöht, wenn sich unter den Verwandten ersten Grades vor dem 66. Lebensjahr ein Schlaganfall ereignet. Wer unter Diabetes mellitus leidet, muss ebenfalls von einem erhöhten Schlaganfallrisiko ausgehen. (Die wichtigsten Ursachen eines Schlaganfalls)
Neben dem Alter kann aber auch ein falscher Lebensstil einen Schlaganfall begünstigen. So zählen Tabak- und Alkoholkonsum sowie Übergewicht zu den Risikofaktoren der Erkrankung. Auch ein Mangel an Bewegung sowie ein gestörter Stoffwechsel können kritische Faktoren sein. So kann beispielsweise ein hoher Alkoholkonsum zu Arterienverkalkung führen. Bei dieser auch Arteriosklerose genannten Veränderung der Gefäße kommt es zu Ablagerungen an den Gefäßwänden, sogenannten Plaques. Diese können entweder gemeinsam mit der Gefäßwand einreißen, sodass es zu Einblutungen kommt (hämorrhagischer Schlaganfall), oder aber sich lösen und als Blutgerinnsel Hirnarterien verstopfen (ischämischer Schlaganfall). (Forced-Use bei Schlaganfall: Wirksame Therapie)
15.02.2013, 16:44 Uhr | ks (CF)
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