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Wie Musiktherapie bei Demenz helfen kann

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Neue Therapiemöglichkeit  

Wie Musiktherapie bei Demenz helfen kann

| eh (CF)

Eine Musiktherapie bei Demenz ist eine vielversprechende Therapiemöglichkeit, um Erkrankte emotional zu stabilisieren. Gerade einfache Lieder oder Songs, an denen Erinnerungen hängen, haben dabei eine große Bedeutung. Kein Wunder, dass immer mehr Pflegeeinrichtungen Demenzerkrankte mit einer Musiktherapie behandeln.

Warum eine Musiktherapie bei Demenz hilft

Das Altenzentrum "Im Sohl" in Ingelheim am Rhein erklärt auf seiner Homepage, dass die Musiktherapie eine besondere Form der Psychotherapie ist, bei der die Lebensqualität durch den gezielten Einsatz von Musik verbessert wird. Dazu zählen etwa gemeinsames Singen, Musikhören oder aber auch das tatsächliche Musizieren – beispielsweise mit einfach zu spielenden Instrumenten, etwa Rasseln, Triangeln oder Klanghölzern. Durch die Musik werden Spannungszustände gelöst und sowohl die Aufmerksamkeit als auch das Gedächtnis positiv beeinflusst, wie die Krankenkasse AOK in einem Leitfaden erläutert.

Hinzu kommt aber auch noch der positive Effekt, den eine Musiktherapie bei Demenz hat, wenn die erkrankte Person einen altbekannten Song hört. Denn auf diese Weise kann beispielsweise eine soziale Isolation abgeschwächt werden, etwa wenn ein Demenzkranker zwar keine Gespräche mehr führt, sich dafür aber an die Texte von Liedern erinnert und diese dann lautstark mitsingt. In solchen Momenten können auch Erinnerungen auftreten, beispielsweise an den Moment, als die Person den Song zum ersten Mal gehört hat. Diese Wirkung lässt sich auch bei Patienten mit ausgeprägter Demenz erkennen. (Demenz und Depressionen: Nicht immer klar zu unterscheiden)

lifestyle.t-online.de: Demenz ist viel mehr als Vergesslichkeit

Anstieg der Lebensqualität

Wichtig ist für die Musiktherapie bei Demenz aber auch, dass die Sinneswahrnehmungen nicht überreizt werden. So betont die AOK, dass bei der Therapie die erkrankte Person nicht überfordert werden sollte. Es reiche, wenn Betroffene 20 bis 30 Minuten pro Tag gefordert werden. Auch auf eine ständige Hintergrundmusik sollte bei Demenzkranken verzichtet werden. An oberster Stelle steht: Die Musik zeigt erst dann Erfolg, wenn sie auch gemocht wird. Verstärken können Sie diese Wirkung, indem Sie als Angehöriger die Emotionen des erkrankten Angehörigen teilen. (Lewy-Körperchen-Demenz: Häufige Demenzerkrankung)

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